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Werte in der Krise? Drei Fallen in der Arbeit mit Unternehmenswerten

Neben dem Begriff Agilität erlebt auch der Begriff “Purpose” schon seit längerem eine Blütephase in den Diskussionen rund um die Themen New Work, Selbstorganisation und Transformation. Kaum ein Unternehmen, das sich nicht auf die Suche nach seinem Existenzzweck begibt und den eigenen Sinngehalt erkundet. Eng verbunden mit der “purpose-driven-organization” ist die Frage nach den Unternehmenswerten als Leitlinie für das Handeln in Organisationen. Und diese Frage bekommt angesichts der momentanen Krise neuen Schub. Da das Werte-Thema jedoch recht weich ist, lauern in der Arbeit mit Unternehmenswerten einige Stolpersteine. In diesem Artikel möchte ich drei Fallen vorstellen, Vorschläge machen wie man ein Hineintappen vermeidet – und was das alles mit der aktuellen Krise zu tun haben kann.

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Purpose-Exploration: gestern-heute-morgen

Purpose-Exploration in Aktion: gestern-heute-morgen

Wer Transformationen, Strategie-Arbeit oder Change-Projekte aus der Prozess-Sicht betrachtet, richtet den Blick stärker auf das Wandelnde, das Werdende und Weichende sowie auf die Kräfte, Dynamiken und Muster, die am Werk sind. Um die eigene Wahrnehmung und die aller Beteiligten für die größere Entwicklungsreise zu sensibilisieren ist es hilfreich, die drei Zeitperspektiven Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heranzuziehen. Dabei zeigt sich ein erstes grobes Narrativ einer Transformationsreise. Solche Erzählungen sind wichtig, um das eigene Warum und Wozu zu überprüfen und es zu einem späteren Zeitpunkt in geschärfter Form einem erweiterten Kreis an Beteiligten erzählen zu können. Die Integration der drei Zeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist daher in hohem Maße sinnstiftend und hilft bei der Suche nach einem Purpose. Bei dieser Purpose-Suche ist jedoch weniger das konkrete Ergebnis im Sinne eines Dokuments wichtig, sondern der Prozess der gemeinsamen Suche. In diesem Artikel möchte ich zunächst das Workshop-Tool “Gestern-heute-morgen” vorstellen, das uns in letzter Zeit gute Dienste geleistet hat, und anschließend ein paar kurze Einlassungen zur Dreifaltigkeit der Zeit, dem Narrativ in Transformationsprozessen und Purpose machen.

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agile-agenda-workshop-kanban

Agile Agenda – oder: Workshop-Agenda à la Kanban

Schon mal erlebt, dass deine Agenda im Verlaufe eines Workshops spätestens ab der Mitte nicht mehr genauso aussah, wie geplant? Dann ist dieser Artikel etwas für dich: Denn darin geht es darum, wie du deine Agenda als Kanban-Board gestalten und damit Struktur in komplexe, sich dynamisch entwickelnde Workshops bringen kannst. Die agile Agenda hilft uns, einen Rahmen für uns und die Teilnehmer zu setzen, der Unsicherheit im Was mit Sicherheit im Wie begegnet.

Wir wissen dabei nicht, was wir wie lange bearbeiten werden, aber wir einigen uns mit der agilen Agenda auf ein strukturiertes Vorgehen, das es leicht macht, im Workshop vier Werte zu leben: Transparenz, Partizipation, Flexibilität und Zielorientierung.

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GenerativeScribing Klima-Soziodrama1 Marie-Pascale Gafinen

Transformationsprozesse mit Generative Scribing visualisieren

Generative Scribing ist ein innovativer Visualisierungsansatz aus dem Kontext der Theory U. Es geht darum, die Meta-Ebenen visuell herauszuarbeiten, also die übergeordneten Muster, Stimmungen, Dynamiken und entstehenden Zukunftspotenziale sichtbar zu machen. Unser Gast Marie-Pascale Gafinen führt uns ins Generative Scribing ein und zeigt die Unterschiede zum Graphic Recording auf. Im gemeinsamen Gespräch reflektieren wir den Einsatz des Generative Scribing im Soziodrama und in der Begleitung von Transformationsprozessen.

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Liberating Structures Titelbild

Lebendiges Miteinander mit Liberating Structures

Zusammenkünfte von Menschen sind zu häufig zäh, anstrengend und ohne konkrete Resultate. Wer dagegen erlebt, wie mühelos und ergebnisreich ein Treffen mit Liberating Structures verläuft, ist schnell von ihnen überzeugt. In den Mikrostrukturen steckt aber noch mehr als eine Handhabe für bessere Meetings. Mit diesem Artikel will ich einen Einblick geben in vier Jahre intensive Nutzung und Verbreitung und teilen, warum die Liberating Structures alle bereichern können, die sich auf den Weg gemacht haben, Arbeiten und Miteinander neu zu definieren.

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Organisationen in der Klimakatastrophe Soziodrama1 transformation Von gigantischem bewegt werden

Wie die Klimakatastrophe die Transformation von Organisationen prägt

Review des 1. Soziodrama zu “Organisationen in der Klimakatastrophe”

Kurz vor den Sommerferien folgten ca. 20 Menschen unserer Einladung zum 1. Soziodrama „Organisationen in der Klimakatastrophe“. Es war ein emotions- und erkenntnisreicher Nachmittag, in den wir einen Einblick bieten wollen. Wir wollen unsere Beweggründe für unser Klima-Engagement erklären, das methodische Vorgehen darlegen sowie eine Einordnung der jeweiligen Ergebnisse anbieten.

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Transformationsprozesse: Wenn Unternehmen sich auf eine Reise ins Unbekannte begeben

Die großen Transformationen

Gesellschaft, Wirtschaft und Organisationen stehen vor vielfältigen Herausforderungen und großen Umbrüchen. Alte Paradigmen und Regimes verlieren an Bedeutung, neue Ansätze gewinnen an Zugkraft. Viele Unternehmen begeben sich gegenwärtig auf eine Reise, um sich grundlegend zu erneuern. Sie wollen digitaler, agiler, kundenzentrierter, mitarbeiterfreundlicher, diverser, innovativer, partizipativer, grüner … werden. Die Art, wie viele Organisationen diese Transformationen angehen, unterscheidet sich deutlich von einem bisherigen Umgang mit Veränderungen. Klassischerweise definiert ein Unternehmen – nicht selten gemeinsam mit einem Management-Consulting-Partner – große strategische Ziele, die dann mit Hilfe von Change-Managern lokal implementiert werden sollen. Dieser arbeitsteilige Umgang mit Wandel ist wenig erfolgreich. Das führt letztlich dazu, dass sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte “change-müde” sind.

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Stifte-Schriften-Update

Update: Neue Stifte und Schriften

Der Artikel über Stifte und Schriften liegt eine ganze Weile zurück. Kürzlich verwies die Beratung Judith Andresen in ihrem tollen Newsletter noch einmal auf den Beitrag. Das nehme ich zum Anlass ein Update zu dem Artikel zu schreiben und mich mal wieder dem Thema Materialität zu widmen. Vor allem eine Art von Stiften, oder besser ein Erscheinungsbild von Schriften, fasziniert mich seither. Und eine andere Art von Stiften habe ich dank anderer Schriften neu lieben gelernt. In diesem Artikel stelle ich zunächst das Schreiben mit mehrzügiger Mine vor und anschließend die neuen Schriften für den Pinselstift.

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Workshop Regeln

Mit Workshop-Regeln für eine bessere Diskussionskultur im Workshop sorgen


Zu Beginn vieler Workshops stelle ich ein paar grundlegende Arbeitsregeln vor, die bei einer Moderation helfen, Diskurse besser zu gestalten. Dafür haben wir mittlerweile ein ganzes Potpourri an Regeln, die ich hier einmal gebündelt aufführen und strukturieren möchte. Neben einigen Grundregeln gibt es dabei auch Regeln, die je nach Art des Workshops variieren.

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