Jahr: 2019

GenerativeScribing Klima-Soziodrama1 Marie-Pascale Gafinen

Transformationsprozesse mit Generative Scribing visualisieren

Generative Scribing ist ein innovativer Visualisierungsansatz aus dem Kontext der Theory U. Es geht darum, die Meta-Ebenen visuell herauszuarbeiten, also die übergeordneten Muster, Stimmungen, Dynamiken und entstehenden Zukunftspotenziale sichtbar zu machen. Unser Gast Marie-Pascale Gafinen führt uns ins Generative Scribing ein und zeigt die Unterschiede zum Graphic Recording auf. Im gemeinsamen Gespräch reflektieren wir den Einsatz des Generative Scribing im Soziodrama und in der Begleitung von Transformationsprozessen.

Liberating Structures Titelbild

Lebendiges Miteinander mit Liberating Structures

Zusammenkünfte von Menschen sind zu häufig zäh, anstrengend und ohne konkrete Resultate. Wer dagegen erlebt, wie mühelos und ergebnisreich ein Treffen mit Liberating Structures verläuft, ist schnell von ihnen überzeugt. In den Mikrostrukturen steckt aber noch mehr als eine Handhabe für bessere Meetings. Mit diesem Artikel will ich einen Einblick geben in vier Jahre intensive Nutzung und Verbreitung und teilen, warum die Liberating Structures alle bereichern können, die sich auf den Weg gemacht haben, Arbeiten und Miteinander neu zu definieren.

Organisationen in der Klimakatastrophe Soziodrama1 transformation Von gigantischem bewegt werden

Wie die Klimakatastrophe die Transformation von Organisationen prägt

Review des 1. Soziodrama zu “Organisationen in der Klimakatastrophe” Kurz vor den Sommerferien folgten ca. 20 Menschen unserer Einladung zum 1. Soziodrama „Organisationen in der Klimakatastrophe“. Es war ein emotions- und erkenntnisreicher Nachmittag, in den wir einen Einblick bieten wollen. Wir wollen unsere Beweggründe für unser Klima-Engagement erklären, das methodische Vorgehen darlegen sowie eine Einordnung der jeweiligen Ergebnisse anbieten. Wie es dazu kam Nachdem mich das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel als Zukunftsforscher vor etwas mehr als 10 Jahren intensiv beschäftigt hat, habe ich es in den letzten Jahren eher aus den Augen verloren. Das änderte sich durch eine lange Zugfahrt am 1. Mai, auf der Valentin und ich zufällig Wolfgang Wopperer-Beholz trafen. Wolfgang ist einer der Gründer des Hamburger Betahauses, war Gesellschafter von Mindmatters und Entwickler des Product Fields. Wir sind seit langer Zeit eng inhaltlich miteinander verbunden. Wolfgang hat es im Sommer 2018 nach London verschlagen, und dort mischt er seit einiger Zeit bei der Extinction Rebellion mit. Allen Greta-Auftritten zum Trotz – erst durch dieses Gespräch hat die Klimakatastrophe für mich wieder an …

transformationprozesse titel

Transformationsprozesse: Wenn Unternehmen sich auf eine Reise ins Unbekannte begeben

Die großen Transformationen Gesellschaft, Wirtschaft und Organisationen stehen vor vielfältigen Herausforderungen und großen Umbrüchen. Alte Paradigmen und Regimes verlieren an Bedeutung, neue Ansätze gewinnen an Zugkraft. Viele Unternehmen begeben sich gegenwärtig auf eine Reise, um sich grundlegend zu erneuern. Sie wollen digitaler, agiler, kundenzentrierter, mitarbeiterfreundlicher, diverser, innovativer, partizipativer, grüner … werden. Die Art, wie viele Organisationen diese Transformationen angehen, unterscheidet sich deutlich von einem bisherigen Umgang mit Veränderungen. Klassischerweise definiert ein Unternehmen – nicht selten gemeinsam mit einem Management-Consulting-Partner – große strategische Ziele, die dann mit Hilfe von Change-Managern lokal implementiert werden sollen. Dieser arbeitsteilige Umgang mit Wandel ist wenig erfolgreich. Das führt letztlich dazu, dass sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte “change-müde” sind. Bei Transformationsprojekten ist dagegen unklar, wohin genau die Reise gehen wird und was dabei unterm Strich herauskommen soll. Sie verbinden bewusst strategische, innovatorische und organisationale Fragestellungen. In Ermangelung enger Vorgaben von oben werden Transformationsprojekte oft partizipativ und agil angelegt. Mitarbeiter unterschiedlicher Führungsebenen sollen sich frühzeitig einbringen können und eigene Gestaltungsspielräume entdecken, damit man sie hinterher nicht noch irgendwie “mitnehmen” muss. Sie sollen …

Stifte-Schriften-Update

Update: Neue Stifte und Schriften

Der Artikel über Stifte und Schriften liegt eine ganze Weile zurück. Kürzlich verwies die Beratung Judith Andresen in ihrem tollen Newsletter noch einmal auf den Beitrag. Das nehme ich zum Anlass ein Update zu dem Artikel zu schreiben und mich mal wieder dem Thema Materialität zu widmen. Vor allem eine Art von Stiften, oder besser ein Erscheinungsbild von Schriften, fasziniert mich seither. Und eine andere Art von Stiften habe ich dank anderer Schriften neu lieben gelernt. In diesem Artikel stelle ich zunächst das Schreiben mit mehrzügiger Mine vor und anschließend die neuen Schriften für den Pinselstift.

Workshop Regeln

Mit Workshop-Regeln für eine bessere Diskussionskultur im Workshop sorgen

Zu Beginn vieler Workshops stelle ich ein paar grundlegende Arbeitsregeln vor, die bei einer Moderation helfen, Diskurse besser zu gestalten. Dafür haben wir mittlerweile ein ganzes Potpourri an Regeln, die ich hier einmal gebündelt aufführen und strukturieren möchte. Neben einigen Grundregeln gibt es dabei auch Regeln, die je nach Art des Workshops variieren.

Poster-Session Runde 2

Gallery-Walks und Poster-Sessions statt zermürbender Plenardiskussionen

„Darüber müssen wir mal gemeinsam mit allen diskutieren.“ So einen Satz hören wir häufiger von Auftraggebern im Rahmen von Vorgesprächen. Angesichts der Fülle an Themen, die mal mit allen diskutiert, behandelt und entschieden werden sollten, gehen dann bei uns schnell die Alarmglocken an. Eine unserer Grundüberzeugungen bei der Arbeit mit Gruppen besteht darin, möglichst wenig Zeit mit unproduktiven Plenardiskussionen zu verbringen und lieber Ideen und Vorschläge in kleinen Gruppen vordenken zu lassen. Trotzdem kommen auch wir nicht an der Diskussion mit allen vorbei. In diesem Artikel möchte ich mit dem Gallery-Walk und der Poster-Session zwei schöne Wege vorstellen, wie wir Diskussionen im Rahmen von Rückpräsentationen kleiner Gruppen anders strukturieren.