High Five
Schreibe einen Kommentar

High Five #02: Von fröhlichen Lachsen und deinem Rückblick auf 2019.

Hallo,
bevor du in die wohlverdiente Weihnachtspause gehst, möchten wir dir noch ein schnelles High Five zum erfolgreichen Jahr mit auf den Weg geben. Hier kommt unsere zweite Ausgabe mit Inspirationen rund um die Themen Organisationsgestaltung und Workshop-Facilitation. Viel Spaß damit und die besten Wünsche für eine schöne Jahresendzeit. Wir hören uns in der nächsten Dekade.

1.  „Selbständig denkender Gehorsam“

Wer sich mit dem Thema Strategie beschäftigt, kommt an Stephen Bungay und seinem Buch „The Art Of Action“ kaum vorbei. Bungay folgt darin dem preußischen Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke und dessen Vorstellung von Taktik und Strategie. Der Begriff des „selbständig denkenden Gehorsams“ war damals ein Neudenken des Konzeptes der Disziplin: nicht mehr einfach Befehlen folgen, sondern im Einklang mit den Zielen spontan frei entscheiden.
Wir sind nicht die einzigen, die das Konzept des „selbständig denkenden Gehorsams“ in die Arbeit mit Unternehmen und selbstorganisierten Teams übertragen. Führungskräfte lernen dabei, mehr Leader und weniger Manager zu sein. Und Teams entwickeln Werkzeuge, um sich kontinuierlich in der Zielerreichung zu verbessern. Schau ins Buch, wenn du mehr über „higher intent“, „alignment gap“ und „zielgerichteten Opportunismus“ lesen möchtest.


2. Spielen mit fröhlichen Lachsen

Das Kartenspiel HAPPY SALMON! ist mittlerweile schon ein Klassiker unter unseren Workshop-Energizern. Was für Teilnehmer*innen beim ersten Erklären noch etwas merkwürdig klingt, lässt binnen weniger Sekunden den ganzen Raum explodieren und treibt ringsum den Puls in die Höhe. Genau das Richtige, um das Aktivitätslevel nach der Mittagspause wieder zu steigern. Schnell, dynamisch, spaßig. Und das alles in maximal 10 Minuten. Viele Teilnehmende unserer Workshops haben das Spiel anschließend auch für sich selbst gekauft, um in Metings für ein bisschen mehr Schwung zu sorgen.


3. Lesenswert: „Innovation“ von Wolf Lotter

Durch Lesen wird man ja selten blöder. Schönes Beispiel dafür: „Innovation“ von Wolf Lotter, Autor, Journalist und Mitgründer des Wirtschaftsmagazins brand eins und bekannt für seine pointierten Essays. In seiner „Streitschrift für barrierefreies Denken“ öffnet er mit seinen Gedanken viele Türen, durch die Lesende hindurchschreiten können, um mit ihren eigenen Gedanken spazieren zu gehen. Er bezeichnet Innovationen unter anderem als „Störungen, deren Absicht als Verbesserung es ist, weitere Störungen zu unterbinden, sie aber letztlich doch wieder herauszufordern.“ Ein Zitat, das auch für die Lektüre dieses Buches gilt: erhellend, produktiv irritierend, mit großem Nutzwert fürs Selberdenken.

Apropos brand eins: Im Rahmes des Peerleaning-Formats brand eins Safari moderiert Dirk Peergroup-Treffen und unterstützt die konzeptionelle  Weiterentwicklung des Programms. Da es auch hier um Veränderungsvorhaben geht, schließen wir mit Lotter: „Das Neue wartet auf alle, die sich ins Gelingen verlieben.“


4. Drei schöne Workshop-Locations in Hamburg

Obwohl wir unsere Homebase Hamburg in Sachen Workshop-Locations eigentlich ziemlich gut kennen, haben wir allein hier in diesem Jahr drei wunderbare neue Locations entdeckt. Zum einen sind das die Hongkong-Studios in der Hafencity, etwas verwinkelt zwar, aber dafür mit vielen Räumen und Liebe zum Detail ausgestattet. Zum zweiten das Juwelier-Studio in Eimsbüttel: eine sehr geräumige Fläche mit integrierter Küche, die sich auch für ein Kochevent nach dem Workshop eignet. Weil das Studio zum Restaurant Juwelier gehört, ist hier bei Bedarf auch gleich die Catering-Frage mit geklärt. Und drittens freuen wir uns, dass nach längerer Schließzeit der designXport in der Hafencity wieder eröffnet hat. Über diese Location haben wir auch bereits im Blog ausführlich berichtet.


5. Ein Retro-Geschenk für dich

Weihnachten, Zeit für Geschenke. Hier bekommst du von uns eine Retrograph-Vorlage für den Eigenbedarf. Was steckt dahinter? Im Blog hat Valentin bereits über den Retrographen berichtet, eines unserer Tools, mit dem wir gerne Retrospektiven beginnen. Teams reflektieren die vergangene Zeit, schauen auf Meilensteine, persönliche Highlights und Lowlights. Die gezeichnete Emo-Kurve bietet Gesprächsanlässe, um gemeinsam Ursachenforschung zu betreiben und abzuleiten, was in Zukunft anders und besser laufen soll.

Wir haben den Retrographen in vielen Workshops eingesetzt – und ihn immer mal wieder etwas modifiziert, zum Beispiel als Zeitreise durch den Workshop-Raum oder auch als kleinen Arbeitsbogen für die individuelle Reflexion. Und genau das ist unser Geschenk an dich. Mit dieser Vorlage kannst du alleine im seelisch wattierten Bereich „zwischen den Jahren“ strukturiert zurückzublicken. Vielleicht hilft dir diese Rückschau ja dabei, mit besseren Vorsätzen ins neue Jahr zu starten.

Ein Klick auf diesen Link oder das Bild unten führt dich direkt zum PDF, das du gerne herunterladen, nutzen und auch teilen kannst. Eine kleine Anleitung ist auch dabei. Viel Spaß beim Reflektieren.


Danke fürs Lesen und Deine Zeit.

Antworte doch einfach auf diese Mail, wenn du ausloten möchtest, wie wir dich bei deinem Vorhaben unterstützen können – und natürlich auch gerne, wenn du Feedback oder Anregungen für uns hast. Wir freuen uns, wenn du dich meldest!

Beste Grüße und einen schönen Tag,
Dirk, Jörg und Valentin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.