Autor: Jörg Jelden

Post-It-Alternativen

Update: Die 10 +5 besten Post-It-Alternativen

Wenn Du in Workshops andere Materialien als Post-It einsetzen willst Jedes Mal, wenn wir neues Moderation-Material bestellen, ärgern wir uns über Post-Its. Die verfügbaren Farben sind zu vollkommen unpraktischen Sortimenten zusammengestellt. Außer dem klassischen Standard-Gelb lassen sich zu wenige Farben einzeln bestellen. Für ein so etabliertes Handwerkszeug ist das wirklich eine Frechheit. Und sowieso: Manchmal braucht man einfach mal was anderes als eine Haftnotiz. Dieser Artikel zeigt daher unsere Post-It-Alternativen, Workarounds und alternative Materialien, die wir je nach Situation einsetzen. Wer Fan unserer neuen Komfortzonen-Facebook-Seite ist, hat in den letzten Wochen vielleicht schon ein paar Previews und Unwraps dieser Materialschlacht mitbekommen. Die ersten zwei Post-It-Alternativen kennt wahrscheinlich jeder von Euch. Die restlichen sind eher unbekannt und z.T. auch Geheimtipps unter Moderatoren.

Brushlettering Posterüberschriften

Wie Du mit Brushlettering-Posterüberschriften beeindrucken kannst

Als Trendforscher waren Hypes früher mein täglich Brot. Inzwischen bekomme ich den heißen Scheiss meistens erst mit, wenn sie schon lauwarm oder Schnee von gestern sind. Heute möchte ich dennoch ein Thema vorstellen, das schwer angesagt ist und mir seit Weihnachten viel Spaß bereitet. Da es hat mir einiges an positivem Feedback von Kunden gebracht hat, schreibe ich heute was Kompaktes zum Thema Handlettering oder genauer Brushlettering-Posterüberschriften.

Dr. Maik Bohne, Hamburg Port Authority Dr. Maik Bohne, Hamburg Port Authority Beteiligungsprozesse moderieren

Beteiligungsprozesse moderieren (GASTBEITRAG)

Mit unserem ersten Gastbeitrag widmen wir uns dem Thema „Beteiligungsprozesse moderieren“. Mit Dr. Maik Bohne haben wir auch einen tollen Autor gewinnen können. Maik arbeitet bei der Hamburg Port Authority und hat es mit öffentlich kontrovers diskutierten Fragen zu tun. Seine Themen betreffen immer viele Interessen und Gruppen. Um Themen in solchen schwierigen Situationen voranzubringen, setzt er u.a. auf Beteiligungsverfahren. So war er für das Dialogforum Tideelbe verantwortlich. Ich kenne Maik von gemeinsamen Politikseminaren aus Göttingen. Nach dem Studium haben wir uns eine ganze Weile aus den Augen verloren. Während ich in die Zukunftsforschung eingetaucht bin, hat er promoviert und war für die beteiligungsorientierte Kommunikationsberatung IFOK in Berlin tätig. Erst seit er in Hamburg wohnt, plauschen wir bei Mittagessen auch über Moderationsthemen. Ich freue mich sehr, dass er den ersten Gastbeitrag schreibt und seine Grundsätze für die Moderation von Beteiligungsprozessen mit uns teilt.

Digitale Workshop-Tools mit Mindflow

Digitale Workshop-Tools? Was Pascal von mindflow empfiehlt.

Als Moderator habe ich eine Liebe für analoge Tools und haptische Materialien. Trotzdem spielen digitale Tools auch für mich eine wichtige Rolle. Von WordPress, Dropbox und Google Docs bis hin zu Office Lens oder  Time-Timer. Im Sommer 2015 habe ich weitere digitale Workshop-Tools gesucht, bin über das Workshop-Blog und dazugehörige Hamburger Startup mindflow gestolpert. Mich hat der gute Content und die schöne Bedienung sofort angesprochen. Pascal nahm auf meine E-Mail direkt Kontakt auf, Michael war auf unserem Workshop-Workshop im September. Seither sind wir im regen Austausch. Auch wenn ich bisher noch keine Gelegenheit hatte, mindflow selbst einzusetzen. Aber das ändert sich hoffentlich bald. 

Mit Störern in Workshops umgehen

Wie Du mit Störern in Workshops umgehen kannst

Vor einigen Jahren habe ich einmal eine Präsentation vor einer Gruppe von Ingenieuren aus einem Elektronikkonzern gehalten. 2-3 Personen haben mir systemastisch jedes Chart und jede Aussage auseinandergenommen. In der Mittagspause hat mich mein Ansprechpartner zur Seite genommen und sagte „Alles gut, Jörg. Das sind Ingenieure. Die nehmen alles bis zur kleinsten Schraube auseinander, um alles zu verstehen.“ Seither freue ich mich über solche aktive Formen der Aneignung. Aber es gibt auch die unangenehmen, wenig produktiven Störer. In diesem Beitrag stelle ich sieben Typen vor. Vier sind gefährlich, einer harmlos und zwei sind sogar nützliche Querulanten. Zum Schluss findest Du noch meine 13 Faustformeln wie Du mit Störern in Workshops umgehen kannst. Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade #Kritikprofis vom PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann. 

Wie ein Corporate FabLab bei Airbus die Innovationskultur verändert

Michael Sillus über den ProtoSpace, Innovationskultur und Disruption. Konzerne wie Mittelständler tun sich oft schwer mit Innovationen und Erneuerungen. Das schafft Raum für neue, hungrige Angreifer aus den sprichwörtlichen Garagen. Seit dem Innovator´s Dilemma von Clayton Christensen ist das mehr als bekannt. Umso bemühter sind Konzerne und etablierte Unternehmen, schneller und besser zu lernen, Raum zum Experimentieren zu schaffen und Neues zum Fliegen zu bringen. Allen Ortens sprießen unternehmenseigene Inkubatoren, Accelerator-Programme, Innovation Spaces, Creation Center, FabLabs, Co-Working-Spaces oder Akademien aus dem Boden. Und auch das Stichwort Innovationskultur ist in aller Munde. Im August hatte ich die Gelegenheit, das Corporate FabLab von Airbus zu besuchen und Michael Sillus ein paar Fragen zum ProtoSpace zu stellen.

Meetings, Trainings, Workshops verbessern

Meetings, Trainings und Workshops verbessern?

Vier Ansatzpunkte, um besser zusammenzuarbeiten. Meetings, Trainings und Workshops waren für mich bislang getrennte Welten: Operativ vs. strategisch vs. individuell. Trotzdem hängen diese Sitzungskulturen enger zusammen, als mir das bewusst ist. Ich habe festgestellt, dass sich bei der Gestaltung viel von der einen auf die andere Besprechungsform übertragen lässt. Mit diesem Artikel will ich zunächst die drei Formen auseinanderklamüsern und dann einen explorativen Ausblick geben. Dieser kann Dir helfen, Deine eigenen Meetings, Trainings oder Workshops zu verbessern. Dieser Beitrag ist zudem das Follow-Up zu „Team oder Gruppe?„.

Brigitta Nickelsen Komfortzonen

Warum Du komplexe Themen mit Workshops voranbringen kannst

7 Fragen an Brigitta Nickelsen von Radio Bremen. Vor ziemlich genau fünf Jahren haben Brigitta Nickelsen und ich gemeinsam das Metaplan-Qualifizierungsprogramm absolviert und uns kennengelernt. Brigitta war eine der auffälligsten Personen dort und hat einige spannende Cases aus Ihrer Praxis bei Radio Bremen eingebracht. Ein guter Grund also Brigitta im Rahmen unserer Porträt-Reihe zu befragen. Und da es in Bremen viele weitere spannende Leute gibt, werden wir am 19. Januar unseren Workshop-Workshop auf der Bühne der Shakespeare Company wiederholen. Zur Anmeldung geht es hier.

Business-Impro Übung Ho Chi Ha

Wie Du Deinen Workshop zum Impro-Schlachtfeld machst und dabei gute Laune erzeugst

Nur selten sind Workshops Spaßveranstaltungen und Ringelpietz-mit-Anfassen. Sie sind Arenen von Klärungs- und Entscheidungsprozessen. Um Themen und Teilnehmer beweglich zu halten, baue ich von Zeit zu Zeit auflockernde Einheiten ein. Bei einer dieser Lockerungsübungen simulieren wir einen Schwertkampf. Wer unterliegt, stellt die eigene Ehre durch ein theatralisches Ableben wieder her. In diesem Artikel  möchte ich zeigen, wie man Improvisationstheater in Workshops nutzen kann. Du findest hier drei Business-Impro Übungen

Context Combinator Ideen entwickeln

Ideen entwickeln mit dem Context Combinator

„Was machen Sie denn da genau? Wie stellen Sie denn sicher, dass wir kreativ werden?“ In der Kennenlernphase für einen Innovationsworkshop werde ich immer nach meinen Methoden und meinem Vorgehen gefragt. Auftraggeber wollen verstehen wie sich die Zusammenarbeit anfühlt. Und sie wollen sie wissen wie wir kreativ und strukturiert Ideen entwickeln und zu Innovationen kommen. Denn viele meiner Kunden arbeiten nicht in Innovationsabteilungen. Sie sind eher temporär mit so einer Aufgabe betraut. Für den ersten Teil eines Innovation-Workshops, die Ideen-Generierung, habe ich mir ein Karten-Spiel zusammengestellt. Damit lassen sich auf spielerische Weise vielfältigste Kontextfaktoren kombinieren und neue Ideen entwickeln. Wie Ihr Euch selbst Euren Context-Combinator baut, erfahrt Ihr am Ende.