In vielen Workshops spielt der gemeinsame Austausch die Hauptrolle. Oft unterbelichtet bleibt, dass Teilnehmer*innen ja auch ganz allein für sich durch Workshops bewegt werden. Unabhängig davon, ob sie durch Aktionsmethoden Themen gezielt auch körperlich-emotional erfahren oder rational Post-its geschrieben werden. Ein Journaling ist ein wunderbarer Weg den gemachten Erfahrungen und Erlebnissen nachzuspüren und sie festzuhalten – und wird von Teilnehmer*innen meist als echtes Zeitgeschenk angenommen. Journaling heißt dabei schlicht und einfach, dass alle in Stille innehalten, sich private Notizen machen und die eigenen Gedanken und Gefühle beim Schreiben strukturieren. Vor allem Dinge, die abseits des Workshops schnell wieder verschüttet werden, sind es wert notiert zu werden:
- Was hat Dich in der Session gerade überrascht oder irritiert? Was war neu?
- Was waren zentrale Erlebnisse und Erfahrungen? Was hast Du gefühlt? Was hast Du gesehen? Was hast Du getan?
- Welche neuen Handlungsimpulse nimmst Du mit? Was willst Du anders machen oder neu ausprobieren?
Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #19.






