Der nächste kleine Schritt: wer handelt, ändert das Spiel

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Eine wichtige Grundhaltung von Effectuation ist es, schnell und klein anzufangen. Nicht lange zu analysieren oder zu planen, nicht auf den richtigen Moment oder das “Go” von oben zu warten, sondern im Rahmen der eigenen Möglichkeiten direkt loszulegen. Dahinter steht die Erfahrung, dass in Situationen mit hoher Unsicherheit keine gute Planung möglich ist. Ein erster kleiner Schritt führt jedoch zu Resonanz und zum nächsten kleinen Schritt. Der erste Schritt ist oft schwer. Aber im Gehen fällt man quasi in den nächsten Schritt. Oder um es mit Martin Walser zu sagen: „Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.“

In Beratungsprojekten stellen wir daher häufig die Frage, inwieweit ein Vorhaben nicht auch kleiner und schneller starten könnte. Vor allem wenn Sätze fallen wie “Da müssen wir mal eine Markt-/Kunden-/ oder XY-Analyse machen.”

Dieser Haltung entspricht auch eine der Liberating Structures: die 15% Solution. In der Methodenbeschreibung heißt es: “15% Solutions zeigt die Aktionen auf, die – egal wie klein – von jedem sofort durchgeführt werden können. Selbst wenn diese das große Problem nicht sofort komplett lösen, sorgen sie zumindest für Bewegung. Und Bewegung kann einen riesigen Unterschied machen. 15% Solutions zeigen uns, dass es keinen Grund gibt, auf etwas zu warten, sich machtlos oder verängstigt zu fühlen.” Die 15%-Logik geht auf die Organisationstheoretiker Gareth Morgan and Asaf Zohar zurück. 

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #52.

Eine wichtige Grundhaltung von Effectuation ist es, schnell und klein anzufangen. Nicht lange zu analysieren oder zu planen, nicht auf den richtigen Moment oder das “Go” von oben zu warten, sondern im Rahmen der eigenen Möglichkeiten direkt loszulegen. Dahinter steht die Erfahrung, dass in Situationen mit hoher Unsicherheit keine gute Planung möglich ist. Ein erster kleiner Schritt führt jedoch zu Resonanz und zum nächsten kleinen Schritt. Der erste Schritt ist oft schwer. Aber im Gehen fällt man quasi in den nächsten Schritt. Oder um es mit Martin Walser zu sagen: „Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.“

In Beratungsprojekten stellen wir daher häufig die Frage, inwieweit ein Vorhaben nicht auch kleiner und schneller starten könnte. Vor allem wenn Sätze fallen wie “Da müssen wir mal eine Markt-/Kunden-/ oder XY-Analyse machen.”

Dieser Haltung entspricht auch eine der Liberating Structures: die 15% Solution. In der Methodenbeschreibung heißt es: “15% Solutions zeigt die Aktionen auf, die – egal wie klein – von jedem sofort durchgeführt werden können. Selbst wenn diese das große Problem nicht sofort komplett lösen, sorgen sie zumindest für Bewegung. Und Bewegung kann einen riesigen Unterschied machen. 15% Solutions zeigen uns, dass es keinen Grund gibt, auf etwas zu warten, sich machtlos oder verängstigt zu fühlen.” Die 15%-Logik geht auf die Organisationstheoretiker Gareth Morgan and Asaf Zohar zurück. 

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