Ein absolutes Buchhighlight der letzten Jahre war „Imaginierte Zukunft“ von Jens Beckert. Darin beschreibt er Zukünfte als fiktionale Erwartungen, die über Narrative konstruiert werden, und versucht die Dynamiken des modernen Kapitalismus zu erklären. Unser Netzwerkkollege Maximilian Locher geht in einem spannenden Artikel der Frage nach, wieso angesichts der hohen Dynamik in vielen Organisationen so wenig passiert, wieso Systeme so stabil sind. Darin vertritt er die These, dass in Organisationen Zukünfte sehr selektiv geöffnet und wieder geschlossen werden. Damit schafft er ein Verständnis für den dynamischen Kapitalismus, „das zugleich seine Dynamik als auch seine Trägheit und Ruhen erklärbar macht.“ Der Artikel ist in dem Buch „Fiktion und Narration in der Ökonomie“ erschienen.
Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #19.






