Rollenklarheit: Wider die Konfusion auf der Karriereleiter

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Immer wieder erleben wir es, dass Talente zu Führungskräften werden, Führungskräfte aufsteigen, Führungskräfte zu Geschäftsführer*innen werden und die Karriereleiter hinaufsteigen. In vielen Fällen geht das mit einer gehörigen Portion Rollenkonfusion einher. Sie werden zwar Vorstand, leiten aber weiter inhaltlich die Sparte, die sie bisher verantworteten. Es ist ein wiederkehrendes Muster, dass Führungskräfte nicht gut in der Lage sind, ihre bisherige Rolle abzugeben, bzw. abgeben zu können. 

Ram Charan, Stephen Drotter, and James Noel beschreiben in ihrem Buch “Leadership Pipeline” sechs idealtypische Entwicklungsstufen einer aufsteigenden Führungskraft. Diese Stufen sind hilfreich, um anders auf die neue bzw. alte Rolle zu schauen, loszulassen, zu delegieren, Glaubenssätze anzupassen und vieles mehr. 

  • Einzelkämpfer*in zu Manager*in: Hör auf, der/die Beste in deiner Arbeit zu sein, und befähige andere, diese zu erledigen.
  • Manager*in zu Manager*in von Manager*innen: Wechsel vom Coaching einzelner Personen zum Aufbau eines Systems von Führungskräften.
  • Manager*in von Manager*innen zu Functional Leader: Denke über das Team hinaus, arbeite abteilungsübergreifend und trage zu unternehmensweiten Zielen bei.
  • Functional Leader zu Business Unit Leader: Wechsel von der taktischen Ausführung zur strategischen Planung. Übernimm Verantwortung für Gewinne und Verluste.
  • Business Unit Leader zu Group Leader: Überwache mehrere Geschäftsbereiche, gleiche konkurrierende Prioritäten aus und denke langfristig.
  • Group Leader zu Enterprise Leader: Verantworte die gesamte Unternehmensvision, die Unternehmenskultur und die externen Beziehungen (Vorstand/Vorständin, Investor*innen, Medien).

Uns hilft das Modell bei der Prozessbegleitung. Denn die eigene Rolle gut auszufüllen, ist ein Gelingfaktor für Transformationsprozesse. Und auch in Workshops hilft es der Gruppe ungemein bei der Bearbeitung von Themen und Definition von Aufgaben, wenn Führungskräfte ihre Rolle gut einnehmen, sich nicht zu stark zurückziehen oder versuchen alles zu dominieren.

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #46.

 

Immer wieder erleben wir es, dass Talente zu Führungskräften werden, Führungskräfte aufsteigen, Führungskräfte zu Geschäftsführer*innen werden und die Karriereleiter hinaufsteigen. In vielen Fällen geht das mit einer gehörigen Portion Rollenkonfusion einher. Sie werden zwar Vorstand, leiten aber weiter inhaltlich die Sparte, die sie bisher verantworteten. Es ist ein wiederkehrendes Muster, dass Führungskräfte nicht gut in der Lage sind, ihre bisherige Rolle abzugeben, bzw. abgeben zu können. 

Ram Charan, Stephen Drotter, and James Noel beschreiben in ihrem Buch “Leadership Pipeline” sechs idealtypische Entwicklungsstufen einer aufsteigenden Führungskraft. Diese Stufen sind hilfreich, um anders auf die neue bzw. alte Rolle zu schauen, loszulassen, zu delegieren, Glaubenssätze anzupassen und vieles mehr. 

  • Einzelkämpfer*in zu Manager*in: Hör auf, der/die Beste in deiner Arbeit zu sein, und befähige andere, diese zu erledigen.
  • Manager*in zu Manager*in von Manager*innen: Wechsel vom Coaching einzelner Personen zum Aufbau eines Systems von Führungskräften.
  • Manager*in von Manager*innen zu Functional Leader: Denke über das Team hinaus, arbeite abteilungsübergreifend und trage zu unternehmensweiten Zielen bei.
  • Functional Leader zu Business Unit Leader: Wechsel von der taktischen Ausführung zur strategischen Planung. Übernimm Verantwortung für Gewinne und Verluste.
  • Business Unit Leader zu Group Leader: Überwache mehrere Geschäftsbereiche, gleiche konkurrierende Prioritäten aus und denke langfristig.
  • Group Leader zu Enterprise Leader: Verantworte die gesamte Unternehmensvision, die Unternehmenskultur und die externen Beziehungen (Vorstand/Vorständin, Investor*innen, Medien).

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Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #46.

 

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