Die transformatorische Kraft des Korns

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Transformation

Kürzlich verunglückte die Commons-Pionierin Silke Helfrich. Das veranlasst uns, ihr letztes Buch noch einmal zu empfehlen. Silke Helfrich beschreibt Commons als “lebendige soziale Strukturen, in denen Menschen ihre gemeinsamen Probleme in selbstorganisierter Art und Weise angehen” – von Wohnprojekten über Genossenschaften bis zu CSX (Community-supported X). Aus dem Buch „Frei, fair, lebendig – die Macht der Commons“ hallt eine Passage besonders nach: 

“Wer die inspirierenden Aktivitäten, die wir in diesem Buch vorstellen, angesichts des Klimawandels und der globalen sozialen Verwerfungen für schmerzhaft winzig empfindet, der verkennt nicht nur, dass es nicht um Reichweite – geschweige denn Größe – einzelner Projekte geht, sondern um ihren Kern: um das, was sie ausmacht, und was ihre transformatorische Kraft entfalten kann. Wer das nicht sieht, verkennt auch, was geschieht, wenn eine Saat aufgeht. Das ist, als würde man ein Reis-, Weizen- oder Maiskorn, eine Kartoffel oder Bohne betrachten und fragen: Aber bist du nicht viel zu mickrig, um die Menschheit zu ernähren?”

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #21.

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Kürzlich verunglückte die Commons-Pionierin Silke Helfrich. Das veranlasst uns, ihr letztes Buch noch einmal zu empfehlen. Silke Helfrich beschreibt Commons als “lebendige soziale Strukturen, in denen Menschen ihre gemeinsamen Probleme in selbstorganisierter Art und Weise angehen” – von Wohnprojekten über Genossenschaften bis zu CSX (Community-supported X). Aus dem Buch „Frei, fair, lebendig – die Macht der Commons“ hallt eine Passage besonders nach: 

“Wer die inspirierenden Aktivitäten, die wir in diesem Buch vorstellen, angesichts des Klimawandels und der globalen sozialen Verwerfungen für schmerzhaft winzig empfindet, der verkennt nicht nur, dass es nicht um Reichweite – geschweige denn Größe – einzelner Projekte geht, sondern um ihren Kern: um das, was sie ausmacht, und was ihre transformatorische Kraft entfalten kann. Wer das nicht sieht, verkennt auch, was geschieht, wenn eine Saat aufgeht. Das ist, als würde man ein Reis-, Weizen- oder Maiskorn, eine Kartoffel oder Bohne betrachten und fragen: Aber bist du nicht viel zu mickrig, um die Menschheit zu ernähren?”

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