Clear the Air: mit Spiegeln Spannungen entladen

Lesedauer: < 1 minute

Aus dem Kontext selbstorganisierter agiler Teams kommt das spannungsbasierte Arbeiten. Über sogenannte “Clear the air”-Runden geht es darum, regelmäßig Spannungen zu entladen und gar nicht erst zu ausgemachten Konflikten reifen zu lassen. Das Format basiert auf Grundprinzipien der gewaltfreien Kommunikation, die wir schon länger nutzen. So erzählt Person A, was aus ihrer Sicht passiert ist (Beobachtung), wie sie sich gefühlt hat (Befinden), welche Bedürfnisse sie in diesem Kontext hat (Bedürfnisse) und was sie sich von anderen wünscht (Bitte). Person B hört nicht nur zu, sondern spiegelt anschließend das Gehörte möglichst wortgetreu. Erst wenn Person A sich gehört und auf allen Ebenen richtig verstanden fühlt, folgen die Perspektiven von Person B. 

“Clear the air” ist eine gute Routine für einen konstruktiven Umgang mit Spannungen. Wir nutzen das Format auch in Management-Offsites mit erfahrenen Leitungsteams. Die Stärke liegt zum einen in der Selbsterkenntnis der eigenen Gefühle und Bedürfnisse als auch in der Praxis des Spiegelns, das ein tieferes Verständnis füreinander zur Folge hat. Vertiefte Beschreibungen gibt es hier und hier

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #42.

Aus dem Kontext selbstorganisierter agiler Teams kommt das spannungsbasierte Arbeiten. Über sogenannte “Clear the air”-Runden geht es darum, regelmäßig Spannungen zu entladen und gar nicht erst zu ausgemachten Konflikten reifen zu lassen. Das Format basiert auf Grundprinzipien der gewaltfreien Kommunikation, die wir schon länger nutzen. So erzählt Person A, was aus ihrer Sicht passiert ist (Beobachtung), wie sie sich gefühlt hat (Befinden), welche Bedürfnisse sie in diesem Kontext hat (Bedürfnisse) und was sie sich von anderen wünscht (Bitte). Person B hört nicht nur zu, sondern spiegelt anschließend das Gehörte möglichst wortgetreu. Erst wenn Person A sich gehört und auf allen Ebenen richtig verstanden fühlt, folgen die Perspektiven von Person B. 

“Clear the air” ist eine gute Routine für einen konstruktiven Umgang mit Spannungen. Wir nutzen das Format auch in Management-Offsites mit erfahrenen Leitungsteams. Die Stärke liegt zum einen in der Selbsterkenntnis der eigenen Gefühle und Bedürfnisse als auch in der Praxis des Spiegelns, das ein tieferes Verständnis füreinander zur Folge hat. Vertiefte Beschreibungen gibt es hier und hier

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #42.

High Five ist für alle da!

Seit 2015 teilen wir unser Wissen in unserem Blog und unser Newsletter „High Five“ inspiriert tausende Organisationsentwickler*innen und Facilitator*innen im deutschsprachigen Raum.

Vorheriger Artikel
Conflict Transformation: Die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen
Nächster Artikel
Metaphorisches Warm-Up: Tierisch einchecken
Conflict Transformation: Die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen
Metaphorisches Warm-Up: Tierisch einchecken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.