Autor: Dirk Bathen

innovation days lufthansa technik

Interaktion ohne Moderation: Wie wir für 130 Teilnehmer einer Unternehmenskonferenz eine interaktive Session gestaltet haben.

Konferenzen sind oft langweilig. Mit Glück gibt es gute Vorträge, spannende neue Kontakte und Gespräche in den Pausen und auf den Fluren. Aber irgendwie sind es dann doch meist passive Popcorn-Veranstaltungen für Couch- bzw. Konferenzstuhl-Potatoes. Wir haben uns sehr gefreut, im Juni einen Teil der “Innovation Days” der Lufthansa Technik gestalten zu können. Die Aufgabe war dabei klar: das passive Konferenz-Setting aufbrechen, Teilnehmer in thematischen Austausch bringen. Der Clou: Wir haben dieses Großgruppenformat so aufgesetzt, dass es ohne moderative Intervention funktioniert. Wir haben uns als Moderatoren überflüssig gemacht und uns auf die Rolle des Session-Designers und “Gastgebers” beschränkt. Damit das klappt, mussten wir natürlich den Vorbereitungsaufwand hochschrauben. Das Ganze hat enorm viel Spaß gemacht und wir haben dabei eine Menge gelernt.

Bikeshedding: Wenn die Nebensache zur Hauptsache wird

Liebe Freunde des gepflegten Bullshit-Bingos, hochverehrte Workshop-Teilnehmer auf der verzweifelten Suche nach Small-Talk-Themen für die nächste Meetingpause. Unser Bürokollege Thomas, ein guter und grundgescheiter Mann in den besten Jahren, der in jeder Weise in Ordnung ist, hat mich neulich mit einem mir bis dahin unbekannten Begriff versorgt. Und für Neologismen bin ich bekanntlich so empfänglich wie ein Vollblut-Callcenter-Agent für hilfesuchende Anrufer. Bikeshedding, das ist mein Thema heute – und es ist Deine „Hausaufgabe“ im nächsten Meeting mal zu beobachten, wann und wie sich der Fahrradschuppen-Effekt zeigt.

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Bildkarten als Workshop-Tool: Die Caleidoscopio-Cards

Ende 2015 hatte ich Gelegenheit, an einem Workshop zum Thema Innovationen teilzunehmen. Dort wurde die Innovationstoolbox von Kessels & Smit vorgestellt. Ich bin über Frauke Schmidt-Peter darauf aufmerksam geworden, die ich aus dem betahaus-Kontext schon länger kenne und die für K&S als Trainerin und Coach arbeitet. Diese Toolbox wäre eigentlich einen eigenen Bericht wert, aber am meisten haben mich die visuellen Methoden von Frauke beeindruckt. Deswegen hier eine kurze Abhandlung über ihre Bildkarten: die Caleidoscopio-Cards.

Stillstand

Völliger Stillstand

„Veränderung wird überbewertet“, sagte der alte Kreitler und lehnte sich in seinem Chefsessel zurück. Vor ihm stand wieder mal einer, der hier frischen Wind reinbringen wollte. Wie oft hatten diese Innovationsenthusiasten ihn in den letzten Jahrzehnten schon belästigt. Diesmal war es sein neuer Leiter Forschung und Entwicklung, ein junges Bürschlein von noch nicht mal 40 Jahren. Er stand vor ihm und quasselte etwas von Neuaufstellung, Zukunftsfähigkeit und Anpassung an veränderte Umfeldbedingungen.

Spacebase: Das AirBnB für Meeting-, Training- und Workshop-Locations

Wir stellen hier im Blog ja auch regelmäßig Locations vor, in denen wir schon Workshops durchgeführt haben und die wir spannend finden. Das ist eine Liste, die nur langsam wächst – weil wir erst über eine Location berichten, wenn wir tatsächlich auch dort waren. Eine gute Vorbereitung ist extrem wichtig für einen guten Workshop. Was aber leider oft unterschätzt wird, ist der Raum. Wenn der Ort inspiriert, wenn der Ausblick toll ist, der Raum groß und vielseitig nutzbar ist – dann ist der Grundstein für einen guten Workshop schon gelegt. Umso schöner, dass es mit Spacebase eine Plattform gibt, die sich genau darauf konzentriert: auf die Vermittlung von spannenden und interessanten Räumlichkeiten. Wir haben mit Julian Jost gesprochen, CEO & Co-Founder von Spacebase.

Blackout-Poetry als Workshop-Tool

Ich mache das jetzt seit ein paar Jahren. Wer mich kennt, kommt an den Textverdunkelungen und Ausstreichbildchen nicht vorbei, die ich meinem (digitalen) Netzwerk regelmäßig unter die Augen reibe. Bisher war das Schwarzmalen alter Zeitungsartikel immer eine solitäre Übung. In Workshops habe ich das noch nie eingesetzt. Bis jetzt. Vor zwei Wochen habe ich im Rahmen eines Kongresses eine Blackout-Session mit den Teilnehmenden durchgeführt. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

7 Fragen an: Tina Busch, oose

Tina Busch habe ich vor vielen Jahren kennen gelernt, zu einer Zeit, in der wir beide noch in anderen Leben unterwegs waren: in der Marktforschung. Mittlerweile arbeitet sie bei oose als Trainerin und Prozessbegleiterin. Dort bietet sie unter anderem verschiedene Softskills-Seminare an. Bei Tina habe ich auch den Einführungskurs in die Methode des LEGO® Serious Play® gemacht, über die ich im August hier berichtet habe. Da ich mich mit Softskills bisher nicht so intensiv auseinandergesetzt, interessiert mich besonders dieser Blick auf das Thema Moderation.

Raus aus der Komfortzone – aber wohin dann?

Von Komfortzonen ist immer dann die Rede, wenn es darum geht, sie zu verlassen. Über den Tellerrand blicken, über seinen Schatten springen, an die Grenzen gehen – und darüber hinaus. Es wird immer nur ein „raus“ gefordert, aber niemand kann so richtig sagen, wohin eigentlich, wie weit raus man gehen darf oder was das für Konsequenzen mit sich bringt. Mindestens so schlecht, wie in der routiniert-kuscheligen Wohlfühlzone zu verharren, ist, sich zu schnell zu weit aus ihr hinauszuwagen. Im Sport gilt: Wer seine Muskeln überdehnt, verletzt sich. Und wer in Organisationen zu schnell zu viel will, erntet Frustration, Panik, Widerstände. Ein Plädoyer für kleine Schritte und gesunden Pragmatismus.

Workshops im Designzentrum: designxport Hamburg

Ich war schon einige Male bei designxport in der Hafencity. Zu einer Weihnachtsfeier, zu einer Ausstellung, und im Frühjahr habe ich dort meinen ersten Workshop gemacht. Eine großartige Location. Alleine schon das Gefühl, an einem Samstag Morgen um acht Uhr durch die verschlafene Hafencity in die Hongkongstraße zu laufen, war toll. In diesem besagten Workshop haben wir nicht alles genutzt, was diese schönen Räumlichkeiten hergeben. Umso mehr ist es mir ein Bedürfnis, diese Institution mit ihren Räumen einmal vorzustellen.

Moderationstraining-Workshop

Moderationstraining: Der „Workshop-Workshop“

Anfang der Woche hatten Valentin, Jörg und ich das große Vergnügen, im Rahmen der „Selfmade-Lab„-Expertenreihe einen Workshop-Workshop zu halten, also eine Veranstaltung dazu, wie man bessere Workshops macht. Das Motto war: „Selbstbewusster, ergebnisreicher und kreativer mit anderen zusammenarbeiten.“ Wir hatten viel Spaß an diesem halben Tag, den wir mit fast 20 Teilnehmern in den wunderbaren Räumlichkeiten der „Hanseatischen Materialverwaltung“ verbringen durften. Hier ein paar Eindrücke.