Wer größere Kinder hat oder regelmäßig in größeren Gruppen unterwegs ist, hat sicher schon einmal „Werwölfe aus Düsterwald“ gespielt. Es ist ein sogenanntes Social Deduction Game bei dem einige Spieler*innen Werwölfe sind und nachts Dorfbewohner*innen (die übrigen Mitspieler*innen) töten. Tagsüber geben sich die Werwölfe als normale Dorfbewohner*innen aus. Die richtigen und die falschen Dorfbewohner*innen versuchen die Werwölfe zu identifizieren. Die Werwölfe tun alles, um den Verdacht auf Unschuldige zu lenken.
Nach ähnlichen Prinzipien funktioniert auch das etwas unbekanntere „Two Rooms and a Boom“. Bis zu 60 Personen werden auf zwei Räume aufgeteilt. Jede Person wird verdeckt einem Team zugeordnet. Im blauen Team gibt es den*die Präsident*in, im Roten den*die Attentäter*in. Über drei kurze Runden werden „Geiseln“ ausgetauscht und wechseln die Räume. Wenn nach den drei Runden der Präsident*in und Attentäter*in im gleichen Raum sind, gewinnt Rot. Sind sie in getrennten Räumen, gewinnt Team Blau.
Für beide Spiele gibt es viele Erweiterungen für erfahrene Spieler*innen. Beide Spiele sind perfekt für einen geselligen Team-Abend mit 8-18 bzw. 60 Personen und dauern 15-20 Minuten pro Spiel. Für Two Rooms and a Boom gibt es Community-basierte Übersetzungen zum Ausdrucken hier und hier sowie eine Harry Potter Version: Two Rooms and a Broom.
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