„Jenga„, das Turm-Spiel, bei dem reihum eines der 54 Holzklötzen aus einem Turm gezogen und obenauf gelegt werden muss, kennen sicher viele. Und es gibt unzählige Varianten dazu: Wahrheit oder Pflicht, falsche Hand, nur eine Hand, Timer, Stäbchen,… Und das Rollenspiel „Dread“ setzt darauf, bei schwierigen Aktivitäten (z.B. gegen einen wilden Zombie zu kämpfen) Steine aus dem Turm zu ziehen, statt zu würfeln.
Wir haben den Jenga-Turm kürzlich als Risiko-Indikator in einem Soziodrama rund um das Thema Cross-Selling genutzt. Schon im soziometrischen Warm-up wurden die ersten Steine gezogen, um deutlich zu machen, wie sicher und stabil die Ausgangslage gerade ist. Bei den anschließenden Szenen haben wir im Nachgang Steine gezogen, die dem Risikoempfinden entsprachen. Das Tolle daran: der Turm blieb auch nach dem Spiel und dem Sharing im Raum. So spielten Menschen einer Kleingruppe gedankenverloren weiter mit dem Turm beim Diskutieren und Zuhören. Aber das ist eine andere Geschichte…
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