Der Kosmos „Theory U“ ist immer für Inspirationen und Irritationen gut. Wir haben dank Marie-Pascale Gafinen in den letzten Jahren viel mit dem Generative Scribing als Visualsierungsform von Prozessarbeit experimentiert. Eine weitere Teil-Disziplin ist das Social Presencing Theater (SPT). SPT ist der Embodiment-Ansatz aus dem Theory-U-Kontext. Die Methode verbindet Meditation, Bewegung, Tanz und Aufstellungen und wird überwiegend in Stille praktiziert. SPT soll uns als Facilitatoren wie auch Gruppen helfen, unsere Wahrnehmung für unseren Körper und das soziale Feld sowie für die entstehende Zukunft zu sensibilisieren. SPT ist zugleich eine Übungs- (Practice) und Facilitationsform für Transformationsprozesse. Die Gründerin, Arawana Hayashi, hat dazu jüngst ein Buch veröffentlicht. Darin legt sie die Entstehungsgeschichte von SPT dar und beschreibt Anwendungsbeispiele. Sie stellt die Werkzeuge des SPT mitsamt ihren zugrunde liegenden Annahmen vor und zeigt, wie SPT die Aktionsforschung (Action Research) von Theory-U ergänzt. Das Buch strahlt eine wunderbare Ruhe und Gelassenheit aus. Es ist eine Freude zu lesen. Wer Arawana Hayashi lieber hört bzw. sieht, dem empfehlen wir das Gespräch unseres Kollegen Uri Noy Meir über ImaginAction als Podcast oder Video.
Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #18.






