Die klassische Brainstorming-Falle ist: zu viele Leute zu schnell über zu viel miteinander nachdenken zu lassen. Viel besser funktioniert es, erst mal jede*n für sich selbst denken zu lassen und dann über Tandems und Kleingruppen immer weiter ins gesamte Plenum „hoch“ zu denken. Im tollen Methodenkasten der Liberating Structures findet sich dieses Prinzip in Reinform im Tool mit dem schönen Namen 1-2-4-all. Erst allein, dann zu zweit, dann zu viert, dann im Plenum – und obendrein ein straffes Timing.
Im Remote-Setting nutzen wir das Prinzip gerne mit virtuellen „Tischgruppen“ kombiniert mit Breakout-Räumen. Alle arbeiten erst mal in der eigenen Wabe und notieren erste Ideen. Dann machen sie sich im Tandem in einem neuen Sechseck darauf aufbauende gemeinsame Gedanken. Anschließend tun sich zwei Tandems am „Tisch“ in der Mitte zusammen und verdichten ihre Ergebnisse gemeinsam. Zum Schluß präsentieren diese 4er-Gruppen kurz im Plenum.
Das Mural-Template dazu hat noch kleine Schönheitsfehler – aber wir teilen das gerne mit euch, wenn ihr es mal versuchen wollt: klick!
Es ist nach wie vor auch einfach schön anzusehen, die ganzen Gedanken über diese virtuellen Whiteboards wuseln zu sehen 🙂






