Conflict Transformation: Die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen

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Ivana Milojevic verbindet in ihrer Arbeit Futures Thinking und Konfliktarbeit. Der Grundgedanke: Konflikte sind oft sehr verworren. Es lässt sich kein geteiltes Bild auf das Gewesene finden – vor allem, wenn die Konflikte bereits lange existieren. Aber es lässt sich ein gemeinsamer Blick auf Zukünfte werfen.

In ihrem Kurs „Conflict Transformation“ stellt sie vor, wie sie die Conflict Resolution Scenario Method einerseits im Sinne von Johann Galtung nutzt, um fünf generische Zukünfte für den Ausgang eines Konflikts zu identifizieren und so andere Ausgänge vorstellbar zu machen. 

  • My way
  • Your way
  • No way
  • Half way
  • Our way

Diese Szenarien bringt sie mit den Konfliktstilen von Kilmann/Thomas zur Conflict Resolution Scenario Methodzusammen. Aus der Kreuzung der Achsen „Ziele und Ideale“ und „Beziehungen“ ergeben sich fünf Konfliktstile, die die fünf Szenarien ideal ergänzen. Denn welches Szenario avisiert wird, hängt auch davon ab, welcher Konfliktstil vorherrscht. 

Um andere Szenarien denken zu können, braucht es auch ein Verständnis anderer Konfliktstile und weiterer möglicher Szenarien. Ivana hat das Ganze in ein Spiel übersetzt, um Konfliktstile zu reflektieren und zu entwickeln. Dafür wählen die Teilnehmer*innen zunächst individuell einen Konfliktstil, der ihnen am wenigsten vertraut ist. Aus diesen Rollen simuliert das Team dann einen beliebigen Konflikt und reflektiert das eigene Verhalten. Dahinter steht die Logik: je mehr Konfliktstile man beherrscht, desto eher können Konflikte auch deeskaliert und gemeinsame Lösungen gefunden werden. Von Richard Thomas gibt es ein ähnliches didaktisches Spiel zur Reflexion von Konfliktstilen.

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #42.

Ivana Milojevic verbindet in ihrer Arbeit Futures Thinking und Konfliktarbeit. Der Grundgedanke: Konflikte sind oft sehr verworren. Es lässt sich kein geteiltes Bild auf das Gewesene finden – vor allem, wenn die Konflikte bereits lange existieren. Aber es lässt sich ein gemeinsamer Blick auf Zukünfte werfen.

In ihrem Kurs „Conflict Transformation“ stellt sie vor, wie sie die Conflict Resolution Scenario Method einerseits im Sinne von Johann Galtung nutzt, um fünf generische Zukünfte für den Ausgang eines Konflikts zu identifizieren und so andere Ausgänge vorstellbar zu machen. 

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  • No way
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Diese Szenarien bringt sie mit den Konfliktstilen von Kilmann/Thomas zur Conflict Resolution Scenario Methodzusammen. Aus der Kreuzung der Achsen „Ziele und Ideale“ und „Beziehungen“ ergeben sich fünf Konfliktstile, die die fünf Szenarien ideal ergänzen. Denn welches Szenario avisiert wird, hängt auch davon ab, welcher Konfliktstil vorherrscht. 

Um andere Szenarien denken zu können, braucht es auch ein Verständnis anderer Konfliktstile und weiterer möglicher Szenarien. Ivana hat das Ganze in ein Spiel übersetzt, um Konfliktstile zu reflektieren und zu entwickeln. Dafür wählen die Teilnehmer*innen zunächst individuell einen Konfliktstil, der ihnen am wenigsten vertraut ist. Aus diesen Rollen simuliert das Team dann einen beliebigen Konflikt und reflektiert das eigene Verhalten. Dahinter steht die Logik: je mehr Konfliktstile man beherrscht, desto eher können Konflikte auch deeskaliert und gemeinsame Lösungen gefunden werden. Von Richard Thomas gibt es ein ähnliches didaktisches Spiel zur Reflexion von Konfliktstilen.

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #42.

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