Die Kunst des Konflikts: Komplexität und Dynamiken verstehen

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„Die Kunst des Konflikts“ von Klaus Eidenschink ist wohl das derzeit beliebteste deutsche Fachbuch zu dem Thema. Konflikt wird darin als ein eigenes System behandelt, das eigene Muster und Dynamiken entwickelt: Danach haben nicht wir einen Konflikt, sondern der Konflikt hat uns. Um ein Konfliktsystem verstehen zu können, bietet Klaus Eidenschink in Sach-, Zeit- und Sozialdimension insgesamt neun Leitunterscheidungen (Modi) an.  

Uns gefällt, dass Klaus Eidenschink für einen differenzierten Blick wirbt, der den Konflikt nicht vorschnell verurteilt, sondern auf die Funktionalität der Auseinandersetzung schaut. Schließlich geht es nicht darum, Konflikte zu vermeiden, sondern gute Mechanismen zu finden, sie auszutragen. Anders als evolutionäre Muster, wie z.B die Konfliktstufen von Glasl, können Konflikte mit diesem Modell jenseits von Stufenlogiken analysiert und neue Wege gesucht werden. 

Die drei Dimensionen mit ihren neun Modi und den jeweiligen Polen dazu helfen uns auch als Facilitator*innen, Berater*innen und Prozessbegleiter*innen, besser mit Konflikten zu leben, sie über Regulation gezielter eskalieren und deeskalieren zu können, statt sich von der Konfliktdynamik überwältigen zu lassen. Denn jeder Transformationsprozess und jede Gruppe kommt früher oder später in Krisen- und Konfliktsituationen.

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #42.

„Die Kunst des Konflikts“ von Klaus Eidenschink ist wohl das derzeit beliebteste deutsche Fachbuch zu dem Thema. Konflikt wird darin als ein eigenes System behandelt, das eigene Muster und Dynamiken entwickelt: Danach haben nicht wir einen Konflikt, sondern der Konflikt hat uns. Um ein Konfliktsystem verstehen zu können, bietet Klaus Eidenschink in Sach-, Zeit- und Sozialdimension insgesamt neun Leitunterscheidungen (Modi) an.  

Uns gefällt, dass Klaus Eidenschink für einen differenzierten Blick wirbt, der den Konflikt nicht vorschnell verurteilt, sondern auf die Funktionalität der Auseinandersetzung schaut. Schließlich geht es nicht darum, Konflikte zu vermeiden, sondern gute Mechanismen zu finden, sie auszutragen. Anders als evolutionäre Muster, wie z.B die Konfliktstufen von Glasl, können Konflikte mit diesem Modell jenseits von Stufenlogiken analysiert und neue Wege gesucht werden. 

Die drei Dimensionen mit ihren neun Modi und den jeweiligen Polen dazu helfen uns auch als Facilitator*innen, Berater*innen und Prozessbegleiter*innen, besser mit Konflikten zu leben, sie über Regulation gezielter eskalieren und deeskalieren zu können, statt sich von der Konfliktdynamik überwältigen zu lassen. Denn jeder Transformationsprozess und jede Gruppe kommt früher oder später in Krisen- und Konfliktsituationen.

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