Das VUCA-Konzept begleitet uns zuverlässig seit mehr als 10 Jahren. Es beschreibt die Welt als zunehmend V:olatil, U:ncertain, C:omplex und A:mbiguous. Dieses Konzept ist die Grundannahme für alle agilen und selbstorganisierten Denk- und Handlungslogiken. Jamais Cascio argumentiert nun, dass VUCA eine Alltagsbeschreibung sei, die immer weniger nützliche Erkenntnisse liefere. Denn wir stünden an der Schwelle zu einer Welt, die von Chaos geprägt ist. Er bietet ein neues Sensemaking-Modell an: BANI. Das steht für B:rittle (porös), A:nxious (ängstlich, besorgt), N:on-linear (nicht-linear) und I:ncomprehensible (unbegreiflich).
Entitäten, Infrastrukturen und Konstellationen würden von innen brüchig, spröde – brechen schließlich zusammen, obwohl sie Stabilität suggerierten (brittle). Infolge chaotischer Zustände verhielten sich Personen, Organisationen und Gesellschaften stark von Ängsten geprägt (anxious). Entwicklungen aller Art seien viel weniger durch Ursache und Wirkung zu erklären und würden kaum geradlinig verlaufen. Neben exponentiellen Entwicklungen nennt Cascio die Hysterese z.B. des Klimawandels, die (stark) zeitverzögerte Wirkung von Effekten (non-linear). Zudem müssten wir uns daran gewöhnen, dass wir vieles (noch) nicht verstünden, in ihrer Gänze nicht begreifen können und herkömmliche Erklärungsversuche scheitern (incomprehensible).
Wir sind uns nicht einig, was wir mit diesem Vorschlag anfangen und haben im Team schon viel darüber diskutiert: den einen bringt es auf neue Gedanken und Zugriffspunkte für die zu betrachtende Welt, der andere zweifelt, ob da wirklich so viel neues drin steckt. Einig sind wir uns aber: der Artikel ist lesenswert und diskussionsauslösend. Und wer mag, kann gerne hier auf Linkedin mitdiskutieren, ob dieses Akronym nun hilft, wie es sich von VUCA unterscheidet und warum beide vielleicht auch so etwas wie das Cynefin-Framework brauchen können, um dem Begreifen der Welt unter die Arme zu greifen.
Diskussions- und Denkstoff: BANI statt VUCA
Empathie stärken: Rücken an Rücken Musik hören
Die Gruppe konfrontieren: Beratung mit dem Rücken zum Kunden
Das VUCA-Konzept begleitet uns zuverlässig seit mehr als 10 Jahren. Es beschreibt die Welt als zunehmend V:olatil, U:ncertain, C:omplex und A:mbiguous. Dieses Konzept ist die Grundannahme für alle agilen und selbstorganisierten Denk- und Handlungslogiken. Jamais Cascio argumentiert nun, dass VUCA eine Alltagsbeschreibung sei, die immer weniger nützliche Erkenntnisse liefere. Denn wir stünden an der Schwelle zu einer Welt, die von Chaos geprägt ist. Er bietet ein neues Sensemaking-Modell an: BANI. Das steht für B:rittle (porös), A:nxious (ängstlich, besorgt), N:on-linear (nicht-linear) und I:ncomprehensible (unbegreiflich).
Entitäten, Infrastrukturen und Konstellationen würden von innen brüchig, spröde – brechen schließlich zusammen, obwohl sie Stabilität suggerierten (brittle). Infolge chaotischer Zustände verhielten sich Personen, Organisationen und Gesellschaften stark von Ängsten geprägt (anxious). Entwicklungen aller Art seien viel weniger durch Ursache und Wirkung zu erklären und würden kaum geradlinig verlaufen. Neben exponentiellen Entwicklungen nennt Cascio die Hysterese z.B. des Klimawandels, die (stark) zeitverzögerte Wirkung von Effekten (non-linear). Zudem müssten wir uns daran gewöhnen, dass wir vieles (noch) nicht verstünden, in ihrer Gänze nicht begreifen können und herkömmliche Erklärungsversuche scheitern (incomprehensible).
Wir sind uns nicht einig, was wir mit diesem Vorschlag anfangen und haben im Team schon viel darüber diskutiert: den einen bringt es auf neue Gedanken und Zugriffspunkte für die zu betrachtende Welt, der andere zweifelt, ob da wirklich so viel neues drin steckt. Einig sind wir uns aber: der Artikel ist lesenswert und diskussionsauslösend. Und wer mag, kann gerne hier auf Linkedin mitdiskutieren, ob dieses Akronym nun hilft, wie es sich von VUCA unterscheidet und warum beide vielleicht auch so etwas wie das Cynefin-Framework brauchen können, um dem Begreifen der Welt unter die Arme zu greifen.
Den Blick nach außen richten: der umgekehrte Kreis
Empathie stärken: Rücken an Rücken Musik hören
Die Gruppe konfrontieren: Beratung mit dem Rücken zum Kunden
High Five ist für alle da!
Seit 2015 teilen wir unser Wissen in unserem Blog und unser Newsletter „High Five“ inspiriert tausende Organisationsentwickler*innen und Facilitator*innen im deutschsprachigen Raum.
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