Strategie-Workshop: Gemeinsam für die Zukunft ausrichten

Handlungsfelder für Unternehmen oder Geschäftsbereiche durchdenken und konkretisieren.

Wohin soll die Reise gehen? Welche Ziele verfolgen wir in den nächsten Jahren? Womit verdienen wir zukünftig Geld? Worauf fokussieren wir unsere Aktivitäten und Ressourcen? Wie priorisieren wir einzelne Geschäftsbereiche? Das sind strategische Fragestellungen, die im Tagesgeschäft oft zu kurz kommen. In unseren Strategie-Workshops haben die Teilnehmer Zeit und Raum, sich diesen Fragen zu stellen, strategische Handlungsoptionen zu durchdenken, Maßnahmen für das Erreichen dieser Ziele zu entwickeln und die Umsetzung zu planen.

Strategie-Workshop

Wie gehen wir bei einem Strategie-Workshop vor?

Führungskräfte, die ihre Strategie auf den Prüfstand stellen und neue Entwicklungsrichtungen für die Zukunft durchdenken möchten, unterstützen wir durch Konzeption und Moderation eines Workshops. Die Ergebnisse helfen, eine Strategie zu entwickeln, die von allen wichtigen Akteuren getragen wird. Typischerweise besteht ein Strategieprozess dabei aus sechs Schritten.

Schritt 1: Die Ausgangslage analysieren

Um die gemeinsame Workshop-Zeit effizient nutzen zu können, müssen wir ein gutes Verständnis von der Ausgangslage bekommen: Was soll mit diesem Strategieprozess erreicht werden? Was sind die Ausgangs- und Rahmenbedingungen? Welche Vorüberlegungen existieren? Dafür nutzen wir verschiedene Elemente der Vorbereitung:

Vorab-Interviews:

Wir führen telefonisch Einzelgespräche mit dem Auftraggeber und einigen weiteren wichtigen Akteuren. Das hilft uns, die Lücke zwischen Ist- und Soll-Zustand besser zu verstehen, Erwartungshaltungen offen zu legen und unterschiedliche Meinungen bezüglich der strategischen Ausrichtung zu identifizieren. Und auch den Interviewpartnern hilft es, sich klarer zu werden, wo man derzeit steht und wo die Reise hingehen sollte. Wenn es viele Akteure gibt, die einbezogen werden sollen odermüssen, lassen sich diese Informationen auch schriftlich einholen.

“Hausaufgabe”:

Es kann sinnvoll sein, dass Teilnehmer des Workshops schon vor dem Workshop Aufgaben erledigen. Etwa die Beantwortung eines kleinen Fragebogens oder das Skizzieren einer Vision fürs Unternehmen. Hier werden je nach Fragestellung z.B. Wünsche und Sorgen, oder die individuelle Wahrnehmung von Ist- und Soll-Zustand erfragt: Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Welche Chancen haben wir? Welchen Risiken gibt es?

Schritt 2: Den Kontext skizzieren

Die Ergebnisse der Klärungsphase werden im Rahmen einer kurzen Präsentation verdichtet und aufbereitet (z.B. im Rahmen einer SWOT-Analyse) und zu Beginn des Workshop-Tages vorgestellt. So erhalten alle Teilnehmer einen Einblick in den Kontext und die Rahmenbedingungen des Workshops. Das schafft einen gemeinsamen Ausgangspunkt und liefert erste wichtige Ansatzpunkte für die Diskussion.

Schritt 3: Neues explorieren

In diesem Schritt werden mögliche strategische Ausrichtungen erarbeitet und diskutiert. Wir öffnen Denkmuster und explorieren neue Möglichkeiten. Hierfür kommen verschiedene Tools zum Einsatz, z.B

What-if-Szenarien: Was wäre, wenn wir uns auf Kundengruppe A konzentrieren? Was wäre, wenn wir den Geschäftsbereich B ausbauen? Was wäre, wenn wir Leistungen C intensivieren? Was wäre, wenn wir Service D zurückfahren?

Reframing: Den Unterschied zwischen Kernkompetenz und Kerngeschäft herausarbeiten: Welche Felder können wir mit unserer Kernkompetenz noch besetzen, die gerade (noch) nicht Kerngeschäft sind?

Schritt 4: Optionen priorisieren und konkretisieren

In diesem Schritt werden zunächst die verschiedenen Handlungsoptionen (“Wir könnten ….”) priorisiert und in strategische Ziele übersetzt (“Bis 2022 wollen wir …”) Anschließend werden die relevantesten zwei bis drei Ziele konkretisiert und erste Maßnahmen skizziert, um diese Ziele zu erreichen. Dabei setzen wir je nach Kontext und Fragestellung verschiedene Tools ein, z.B.

Business Model Canvas oder “Positionierungskristall”: Identifikation und Bearbeitung der wichtigsten Geschäftsmodell-Komponenten (z.B. Zielgruppen, Vertriebskanäle, Partner, Ressourcen, Produktnutzen)

Blue Ocean Matrix: Was müssen wir abschaffen/ reduzieren/ verstärken/ neu machen, um dieses Ziel zu erreichen?

Produkt-Field: Einordnung der Strategie im Kontext von Idee (Uniqueness), Markt (Wettbewerb), Ressourcen (Lösungen) und Kundennutzen (Problem). Mehr über das Tool gibt es hier.

Pre-Mortem: Validierung der konkretisierten strategischen Ziele anhand einer “Scheiterübung”, die von der Zukunft ins Heute zurück denkt: Die geplante Strategie ist gescheitert – wie ist es dazu gekommen? Was müssen wir bereits jetzt anders machen? Solch eine Übung bietet sich auch als Check am Ende eines Workshops an, um die entwickelten Maßnahmen kritisch zu prüfen. Mehr über das pre-Mortem-Tool gibt es hier.

Schritt 5: Maßnahmen entwickeln

Ein ausführliches Action Planning ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass das weitere Vorgehen bereits im Workshop festgelegt wird. Je nach Aufgabenstellung investieren wir viel Zeit in die Entwicklung konkreter Maßnahmen: nächste Schritte definieren, Verantwortlichkeiten vergeben, Timings setzen, Ressourcen-Bedarf skizzieren, potenzielle Hindernisse identifizieren und Lösungswege durchdenken. Wenn es aber große interne Diskussionen und einen hohen Validierungsbedarf einzelner Handlungsoptionen gibt, kann es sinnvoll sein, diese Maßnahmen-Runde kürzer zu halten.

Schritt 6: Strategie aktivieren

Nach einem Strategieworkshop geht die “eigentliche” Arbeit erst los. Auf Wunsch geben wir konkrete Empfehlungen, begleiten als Sparringspartner die Strategie-Umsetzung und -Aktivierung  oder konzipieren und moderieren Follow-Up-Workshops, um den Auftraggeber in seiner/ ihrer strategischen Arbeit zu unterstützen.

Referenzen und Kundenstimmen

Hier ein paar Stimmen von Kunden, für die wir in der letzten Zeit Strategieworkshops durchgeführt haben.

„Die Workshops waren gut strukturiert, professionell moderiert und in den Ergebnissen so konkret, dass wir die Ergebnisse 1:1 in unser internes Projektmanagement überführen können.“

(Jörg Büttner, Leitung Marketing, Peter Kölln KGaA)

„Durch professionelle Moderation, steuernde Fragen und seine freundliche Hartnäckigkeit  hat Dirk Bathen wesentlich dazu beigetragen, dass wir in unserem Positionierungsprozess  gute und zielführende Ergebnisse erreicht haben.“

(Uwe Radke, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, Uelzena e.G.)

„Dirk Bathen hat mit großem Geschick die 12 Teilnehmer, die aus diversen Sparten der Wirtschaft stammen, zur aktiven Mitarbeit gefordert, anschließend die einzelnen Statements verarbeitet und in eine umsetzbare Strategie zusammengefasst. Wir waren äußerst zufrieden mit seinem Ansatz und mit seinem Coaching von sehr anspruchsvollen Teilnehmern.“

(Guido Persterer, Präsident des Efficiency Club Zürich)

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