Eine größere Gruppe von 160 Menschen bunt gemischt in gleich große Teams einteilen? Oder ein first-come-basiertes Ticketing-System für Sessions mit begrenzter Teilnehmer*innen-Zahl? Das Thema “Gruppeneinteilung” ist eine wiederkehrende Herausforderung in Großgruppen-Workshops. Wir haben kürzlich zufällig gemischte Kleingruppen mit farblich-nummerierten Chips gebildet. Um alle Personen in 4er-Teams aufzuteilen, haben wir 160 durchnummerierte Chips in vier Farben in einen Los-Topf geworfen und alle zufällig ziehen lassen. Die Einteilung klappt schnell und reibungslos. Und wenn spontan 7 Leute krank absagen, lassen sich easy 7 verschiedene Chips entfernen und alles passt wieder. Nur der Rückfluss aller Chips ist eine ganz eigene Challenge.
Pro Tipp: Um Verwechslungen zu vermeiden, haben wir die 6 und die 9 aussortiert.
Anders sieht es aus, wenn sich die Teilnehmer*innen interessenbasiert auf parallele Sessions mit begrenzten Plätzen aufteilen sollen. Die Challenge: 160 Menschen sollen sich möglichst schnell in elf parallele Sessions einteilen, wobei jede Session nicht mehr als 18 Teilnehmer*innen haben darf. Unsere Lösung: Wir haben elf Schüsseln mit jeweils 18 gleichen Dingen aufgestellt und mit den Session- und Raumnamen beschriftet. Da gab es eine Schüssel mit 18 Scrabble-Steinen, eine mit 18 Legosteinen, eine mit 18 Akupressurringen usw. Alle, die z.B. an unserer Session zu Action-Games teilnehmen wollten, haben sich einen farbigen Eisstiel gezogen und wussten zugleich, wo sie sich einfinden mussten. Und wenn die Schüssel leer war, war die Session voll.
Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #47.






