Kaskadengespräche: funky Flurfunkfunken

Lesedauer: < 1 minute
Kaskadengespräche

In Workshops ist es häufig hilfreich, zunächst den Blick zu weiten und aus einer höheren Perspektive auf das Thema zu schauen. Die Kaskadengespräche sind dafür ein schnelles und gutes Werkzeug. 

In drei Runden führen jeweils zwei Personen in einer Rolle ein kurzes, zwangloses Gespräch (z.B. in einer Bar). Das jeweilige Gespräch wird dabei von zwei Personen aus einem angrenzenden Kontext mitgehört und es wird über das Gehörte gesprochen. 

Ein Beispiel für Kaskadengespräche: in Vorbereitung eines Townhall-Meetings des neuen globalen CEO an einem Standort geht es um die neue Unternehmensstrategie. „Unser Ausgangs-Setting: zwei Mitarbeiter*innen unterhalten sich an der Bar über die neue Strategie.“ Nach ein paar Minuten unterbrechen wir die Szene und führen die nächste Kaskade ein. „Zwei Führungskräfte des Unternehmens haben das Gespräch zufällig mitbekommen und unterhalten sich über das Gehörte.“ Nach ein paar Minuten brechen wir erneut ab und führen die letzte Runde ein: „zwei Management-Consultants haben diesen beiden Gesprächen gespannt gelauscht und reden nun darüber.“ Anschließend lassen wir die Gruppe reflektieren. Zum Beispiel über die Liberating Structure “What, So What, Now What”.

Die Kunst bei diesen Kaskadengesprächen liegt in der Auswahl guter komplementärer Perspektiven. Danke an unsere Netzwerkpartnerin Marion Groneberg, dieses Tool wieder in Erinnerung zu rufen.

Dieser Artikel ist Teil des Newsletters High Five #39.

Kaskadengespräche

In Workshops ist es häufig hilfreich, zunächst den Blick zu weiten und aus einer höheren Perspektive auf das Thema zu schauen. Die Kaskadengespräche sind dafür ein schnelles und gutes Werkzeug. 

In drei Runden führen jeweils zwei Personen in einer Rolle ein kurzes, zwangloses Gespräch (z.B. in einer Bar). Das jeweilige Gespräch wird dabei von zwei Personen aus einem angrenzenden Kontext mitgehört und es wird über das Gehörte gesprochen. 

Ein Beispiel für Kaskadengespräche: in Vorbereitung eines Townhall-Meetings des neuen globalen CEO an einem Standort geht es um die neue Unternehmensstrategie. „Unser Ausgangs-Setting: zwei Mitarbeiter*innen unterhalten sich an der Bar über die neue Strategie.“ Nach ein paar Minuten unterbrechen wir die Szene und führen die nächste Kaskade ein. „Zwei Führungskräfte des Unternehmens haben das Gespräch zufällig mitbekommen und unterhalten sich über das Gehörte.“ Nach ein paar Minuten brechen wir erneut ab und führen die letzte Runde ein: „zwei Management-Consultants haben diesen beiden Gesprächen gespannt gelauscht und reden nun darüber.“ Anschließend lassen wir die Gruppe reflektieren. Zum Beispiel über die Liberating Structure “What, So What, Now What”.

Die Kunst bei diesen Kaskadengesprächen liegt in der Auswahl guter komplementärer Perspektiven. Danke an unsere Netzwerkpartnerin Marion Groneberg, dieses Tool wieder in Erinnerung zu rufen.

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