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Führung Metaplan

Da ist vorne: Die vier Mythen der Führung (Gastbeitrag)

„Führung“ ist ein viel strapazierter Begriff, der unterschiedlich ausgelegt werden kann. Ist Hierarchie schon Führung? Braucht effektive Führungsarbeit klare Regeln – oder führt nicht gerade die Person, die in Unsicherheit entscheidet? In vielen meiner letzten Projekte wurden Fragen nach der Führungskultur und dem gemeinsamen Führungsverständnis aufgeworfen, und dabei habe ich wieder einmal festgestellt, wie weit das Feld hier ist und was alles in diesen Topf geworfen wird. Umso erfreuter war ich, als ich die letzte Ausgabe des Metaplan-Magazins VERSUS gelesen habe. Dort haben die geschätzten Kolleg*innen Christoph Narholdt und Judith Muster einen Leitartikel zum Thema „Führung“ verfasst. Der ist so schön und schön prägnant, dass wir vom Komfortzonen-Team uns sehr freuen, diesen Text hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen. (Dirk Bathen) Weiterlesen

storytelling-workshop-tool

Workshop à la Hollywood: ein Storytelling-Tool als Strategie-Werkzeug

Gute Filme leben meist davon, dass uns Charaktere präsentiert werden, die eine Wandlung durchmachen. Die an ihren Schwächen scheitern oder ungeahnte Stärken entdecken. Helden, die über sich hinaus wachsen, Menschen, die ihre Bestimmung finden. Und Schurken, die immer tiefer ins Böse abdriften. Dabei werden wir mit unseren eigenen Ängsten konfrontiert, mit unseren Sehnsüchten, Hoffnungen – und ebenso mit unserer dunklen Seite. Sind wir vom fiktiven Stoff erst mal gefesselt, können die Charaktere hin und her über die Klaviatur der Gefühle von uns Zuschauern rasen. Was passiert wohl, wenn wir diese Charakter-Mechanismen auf die Arbeit mit Workshop-Teilnehmern übertragen? Was, wenn wir so tun, als sei das Unternehmen (das Projekt, der Service, der CEO…) ein Charakter aus einem Hollywood-Blockbuster? Und was zum Kuckuck hat das mit einem Strategie-Workshop zu tun? Weiterlesen

Virtuelles Whiteboard

Kollaboration am virtuellen Whiteboard mit Mural

Wäre es nicht toll, als Team in einem digitalen Projektraum inhaltlich zu arbeiten? An verschiedenen Orten oder zu unterschiedlichen Zeiten? Wäre es nicht ungeheuer effizient, wenn man statt auf Post-Its schnell und einfach auf virtuellen Haftnotizen schriebe? Und was, wenn man auch Fotos und Videos einbauen könnte und medial angereicherte Inhalte zusammenstellen könnte? All das kann Mural – ein virtuelles Whiteboard-Tool für co-kreative Teams, das wir hin und wieder für die Prozessbegleitung und in Workshops einsetzen. Ach, Mural könnte die Herzen im Sturm erobern, wäre da nicht das unattraktive Preismodell.
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Warum in Führungskräfte-Workshops der Flurfunk mitgedacht werden sollte

Wenn sich die Führungsebene eines Unternehmens für einen gemeinsamen Workshop zurückzieht, wirft das in der Belegschaft häufig Fragen auf: Was machen die da eigentlich? Und am Tag nach dem Workshop muss jede Geschäftsführerin oder jeder Abteilungsleiter in seinem Team die Frage beantworten: Wie war’s denn? Und was habt Ihr da gemacht? In diesem Beitrag möchte ich kurz darlegen, warum es gerade in Offsites mit Führungskräften wichtig ist, sich am Ende die Zeit zu nehmen, den Flurfunk mitzudenken: Was sagen wir morgen den Kolleginnen und Kollegen? Und was bleibt erstmal unter uns? Weiterlesen

„Was wäre, wenn …?“ Mit Miniszenarien Zukunft gestalten

Zukunftswochen bei den Komfortzonen. Nachdem sich Jörg in seinem letzten Beitrag dem Thema Design Fiction gewidmet hat, werde ich mich in diesem Artikel um Miniszenarien kümmern. „Was wäre wenn“-Fragen helfen, um neue Handlungsräume zu erkunden. Das Schöne dabei ist, dass dieses Tool viele Variations-Möglichkeiten bietet: von einfachen Fragen, um neues Denken zu inspirieren, bis hin zur Entwicklung detaillierter Zukunftsgeschichten, um das Mögliche plastischer zu machen. Weiterlesen

Design Fiction

Design Fiction: Wieso man Produkte entwickelt, die keiner kaufen soll

Stell Dir vor, Du liest einen normal anmutenden IKEA-Katalog voller Science-Fiction-Produkte. Oder Du gehst auf eine Messe und an einem Messestand präsentiert ein Unternehmen eine vollkommen neue Lösung, die es (noch) gar nicht gibt. Oder Du besuchst eine Ausstellung, in der nur Prototypen und Objekte ausgestellt sind, die es niemals zu kaufen geben wird. Warum sollte man Dinge konzipieren, die niemals genutzt werden? Das klingt schräg. Ist es auch! Heute geht es um das Thema Design Fiction. Nein, nicht Design Thinking, sondern Design Fiction. Diesen relativ neuen Diskurs-Ansatz möchte ich heute vorstellen. Weiterlesen

Synchronicity Berlin Workshop Dokumentation

Event- und Workshop-Dokumentation in Echtzeit (Gastbeitrag)

Wie man schon während der Veranstaltung eine Publikation erstellt

Dass es einer Begleitung bzw. Moderation bedarf, um in Workshops oder Events nicht nur zu diskutieren, sondern tatsächlich strukturiert Inhalte zu erarbeiten, ist Euch bekannt. Jedoch steht man bei jedem Format, ob Workshop oder Event, in denen Inhalte und Ergebnisse erzeugt werden, immer wieder vor der Herausforderung: Wie mit den erarbeiteten Ergebnissen umgehen?

Diese Herausforderung sind wir im Rahmen des „Zukunftssymposiums SYNCHRONICITY“  in Berlin angegangen, bei dem ich die Veranstalter – Glockenweiß und minigram – beraten und begleitet habe.

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Sollen – Wollen – Können: Ein Gerüst zur Zielbild-Entwicklung

Oft begleiten wir Strategieprozesse und moderieren Offsites oder Team-Meetings, in denen es um die zukünftige Aufstellung des Unternehmens oder der Abteilung und die Entwicklung von Zielbildern geht. Dabei bedienen wir uns gerne gängiger Strategie-Tools, zum Beispiel SWOT-Analysen, Blue-Ocean-Matrix, Stakeholder-Mappings, der Effectuation-Methode oder auch Szenario-Techniken. Aber nicht immer passen diese Tools zur konkreten Fragestellung. In diesem Jahr haben wir im Rahmen einer Führungskräfte-Klausurtagung ein kleines Modell entwickelt, das wir seither gerne auch als roten Faden in anderen Prozessen einsetzen. Wir stellen Euch deswegen heute das Dreikreisschema “Sollen-Wollen-Können” vor. Es hilft dabei, ein Zielbild zu entwickeln. Einige kennen dieses Schaubild in abgewandelter Form vielleicht aus der Personalentwicklung.
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Futures Framework

Futures Framework

Unser Tool, um Zukunftserwartungen aufzudecken und zu nutzen

Zukunft hat mich von jeher fasziniert. Wenn ich mich mit Zukunft beschäftige, wird mir immer bewusst, dass andere Entwürfe möglich sind und wie gestaltbar die Welt doch ist. Spannend finde ich außerdem, dass jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon hat, was Zukunft ist. Manchmal ist sie schwammig und wenig konkret und nur als Gefühl vorhanden. Manchmal gibt es klare Erwartungen, feste Vorsätze und definierte Wege. Als tiefgehendes und schön geschriebenes Buch kann ich dazu „Die Zukunft“ von Sascha Mamczak empfehlen. Weiterlesen