Alle Artikel in: Standpunkte

Komfortzonen Leitlinien und Grundsätze

Zehn Leitlinien als Antwort auf die Frage: „Wie arbeitet Ihr eigentlich?“

Wir haben dieses Jahr schon einige Sachen ausprobiert. Wir haben zum ersten mal an einem Pitch teilgenommen und aus einem als Präsentationsveranstaltung gedachten Meeting einen Workshop gemacht. Wir haben häufiger mit Personalabteilungen zu tun, gerade wenn es um die längerfristige Zusammenarbeit in der Einführung neuer Strukturen und Arbeitsprozesse geht. Wir haben “ernste” Strategieprozesse begleitet und durch interaktive “Spaß-Sessions” Konferenzen aufgelockert. In vielen Erstgesprächen mit unseren Kunden haben wir festgestellt, dass uns immer wieder die Frage gestellt wurde: Wie arbeiten Sie eigentlich? Wie gehen Sie an Projekte heran? Wie gehen Sie damit um, wenn …? Nicht, dass wir auf diese Fragen keine Antwort hätten. Aber gebündelt niedergeschrieben haben wir unsere Haltung, die Überzeugungen oder Leitlinien unserer Arbeit, noch nie so richtig. In diesem Artikel möchte ich einige unserer Grundsätze formulieren. Das ist bestimmt noch unvollständig und changiert zwischen dem „Was“, „Wie“ und „Warum“ unserer Arbeit, aber es ist ein Anfang: better done than perfect, nicht wahr?

Change-Management von Morgen

Change-Management von Morgen: Fünf Thesen für besseren Wandel in Organisationen

„Change-Management – wie schlagen wir Brücken von Alt zu Neu?“ Das ist das Thema der aktuellen Blogparade von intrinsify.me. Was für eine herrliche Gelegenheit sich ein paar Gedanken zu machen, wie Wandel in Organisationen anders vonstatten gehen könnte. In meinem Beitrag habe ich fünf Zukunftsthesen formuliert. Und ja, vieles davon ist auch heute schon gelebte Praxis in bestimmten Branchen und Nischen. Aber der klassische Change-Management-Ansatz, der vorher definierte Strategien umzusetzen hat, ist nach wie vor weit verbreitet. Und den halte ich für falsch oder zumindest für überholt. Das ganze sind, wie gesagt, Thesen. Und Thesen sollen zum Nachdenken anregen und Diskussionen anstoßen. Ich schreibe das hier daher bewusst pointiert und überspitzt.

Großgruppen-Interaktion

Großgruppenmoderation im Abenteuerland

Die Formel Konferenz + Interaktion + Freizeitpark ist eine ziemlich gute Mischung. Diese Erfahrung durften wir im April machen. Im Heidepark Soltau fand der erste Marketingtag des hagebau Fachhandels statt und wir haben dort eine zweieinhalbstündige Großgruppenmoderation und -Interaktion gestaltet. Unsere Kreativinseln fügten sich schön ein in Abenteuerromantik und Tagungsambiente und wurde zu einem Highlight des bisherigen Jahres.

Führung Metaplan

Da ist vorne: Die vier Mythen der Führung (Gastbeitrag)

„Führung“ ist ein viel strapazierter Begriff, der unterschiedlich ausgelegt werden kann. Ist Hierarchie schon Führung? Braucht effektive Führungsarbeit klare Regeln – oder führt nicht gerade die Person, die in Unsicherheit entscheidet? In vielen meiner letzten Projekte wurden Fragen nach der Führungskultur und dem gemeinsamen Führungsverständnis aufgeworfen, und dabei habe ich wieder einmal festgestellt, wie weit das Feld hier ist und was alles in diesen Topf geworfen wird. Umso erfreuter war ich, als ich die letzte Ausgabe des Metaplan-Magazins VERSUS gelesen habe. Dort haben die geschätzten Kolleg*innen Christoph Narholdt und Judith Muster einen Leitartikel zum Thema „Führung“ verfasst. Der ist so schön und schön prägnant, dass wir vom Komfortzonen-Team uns sehr freuen, diesen Text hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen. (Dirk Bathen)

Warum in Führungskräfte-Workshops der Flurfunk mitgedacht werden sollte

Wenn sich die Führungsebene eines Unternehmens für einen gemeinsamen Workshop zurückzieht, wirft das in der Belegschaft häufig Fragen auf: Was machen die da eigentlich? Und am Tag nach dem Workshop muss jede Geschäftsführerin oder jeder Abteilungsleiter in seinem Team die Frage beantworten: Wie war’s denn? Und was habt Ihr da gemacht? In diesem Beitrag möchte ich kurz darlegen, warum es gerade in Offsites mit Führungskräften wichtig ist, sich am Ende die Zeit zu nehmen, den Flurfunk mitzudenken: Was sagen wir morgen den Kolleginnen und Kollegen? Und was bleibt erstmal unter uns?

Co Moderator Titel

Die verborgenen Seiten des Co-Moderators

Oder: Wie Du den Co-Moderator bestimmt noch nie erlebt hast. „Wieso wollen Sie unseren Workshop unbedingt zu zweit moderieren und wofür brauchen Sie einen Co-Moderator?” Diese Frage begegnet uns häufig. Wir nehmen das mal zum Anlass, die die Rolle des Co-Moderators zu beleuchten. Denn in der Tat ist die „Nummer zwei” ein viel zu wenig beachteter Charakter in Workshops. Ich habe daher einige andere Moderationsexperten um ein Statement zum Thema Co-Moderation gebeten und anschließend vier Rollen der Co-Moderation entwickelt. Zwei davon hast Du vermutlich schon erlebt oder ausgefüllt. Die anderen beiden laborieren eher im Verborgenen und tauchen unerwartet aus dem Off auf.

Bikeshedding: Wenn die Nebensache zur Hauptsache wird

Liebe Freunde des gepflegten Bullshit-Bingos, hochverehrte Workshop-Teilnehmer auf der verzweifelten Suche nach Small-Talk-Themen für die nächste Meetingpause. Unser Bürokollege Thomas, ein guter und grundgescheiter Mann in den besten Jahren, der in jeder Weise in Ordnung ist, hat mich neulich mit einem mir bis dahin unbekannten Begriff versorgt. Und für Neologismen bin ich bekanntlich so empfänglich wie ein Vollblut-Callcenter-Agent für hilfesuchende Anrufer. Bikeshedding, das ist mein Thema heute – und es ist Deine „Hausaufgabe“ im nächsten Meeting mal zu beobachten, wann und wie sich der Fahrradschuppen-Effekt zeigt.

Hackday

Hackday: Die Stärke, gemeinsam in kurzer Zeit viel zu schaffen

Kennst Du das? Du hast Deine Alltagsaufgaben und Routinen. Sie ermöglichen es Dir, schnell und effizient Dinge zu erledigen. Leider gibt es immer auch eine ganze Menge Themen, die außerhalb des Routine-Rasters liegen, die permanent wegrutschen, für die einem der Mut oder die Klarheit fehlen. Dabei könnte das neue Blog-Layout, ein besseres Leistungsportfolio, eigene Produkte oder die neue Büro-Gestaltung so nützlich sein – um mal ein paar Beispiele aus unserem eigenen Kontext zu nennen. Genau hier können Hackdays helfen. Unsere Kunden versuchen meist auf zwei Wegen, solche Querschnittsaufgaben zu erledigen: Entweder sie vergeben einen Projektauftrag an eine Person oder Gruppe oder sie beauftragen Dienstleister. Heute möchte ich Dir mit dem Hackday einen anderen Weg vorstellen, den Du vielleicht irgendwie kennst, aber sicher selten in diesem Kontext nutzt. Er hilft Euch als Gruppe, etwas zu (er)schaffen und zu erledigen, stolz auf das Erreichte zu sein und Euch so als Gruppe, Team oder Unternehmen zu stärken. Er bewahrt Dein Team und Dich davor, wie der Hase vor der Schlange in Analyse-Paralyse zu erstarren und Dinge zu Tode zu …

Stillstand

Völliger Stillstand

„Veränderung wird überbewertet“, sagte der alte Kreitler und lehnte sich in seinem Chefsessel zurück. Vor ihm stand wieder mal einer, der hier frischen Wind reinbringen wollte. Wie oft hatten diese Innovationsenthusiasten ihn in den letzten Jahrzehnten schon belästigt. Diesmal war es sein neuer Leiter Forschung und Entwicklung, ein junges Bürschlein von noch nicht mal 40 Jahren. Er stand vor ihm und quasselte etwas von Neuaufstellung, Zukunftsfähigkeit und Anpassung an veränderte Umfeldbedingungen.