Alle Artikel in: Gäste

Führung Metaplan

Da ist vorne: Die vier Mythen der Führung (Gastbeitrag)

„Führung“ ist ein viel strapazierter Begriff, der unterschiedlich ausgelegt werden kann. Ist Hierarchie schon Führung? Braucht effektive Führungsarbeit klare Regeln – oder führt nicht gerade die Person, die in Unsicherheit entscheidet? In vielen meiner letzten Projekte wurden Fragen nach der Führungskultur und dem gemeinsamen Führungsverständnis aufgeworfen, und dabei habe ich wieder einmal festgestellt, wie weit das Feld hier ist und was alles in diesen Topf geworfen wird. Umso erfreuter war ich, als ich die letzte Ausgabe des Metaplan-Magazins VERSUS gelesen habe. Dort haben die geschätzten Kolleg*innen Christoph Narholdt und Judith Muster einen Leitartikel zum Thema „Führung“ verfasst. Der ist so schön und schön prägnant, dass wir vom Komfortzonen-Team uns sehr freuen, diesen Text hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen. (Dirk Bathen) Weshalb Organisationen tatsächlich Führung brauchen. Und wieso sie ganz anders entsteht, als man gemeinhin annimmt Kaum ein Klischee hält sich in der Unternehmenswelt so hartnäckig wie das des überlasteten Managers. Viele Führungskräfte beklagen – aus ihrer Perspektive: zu Recht – das Übermaß an anstehenden Entscheidungen und Aufgaben, die auf ihnen lasten. Eine …

Synchronicity Berlin Workshop Dokumentation

Event- und Workshop-Dokumentation in Echtzeit (Gastbeitrag)

Wie man schon während der Veranstaltung eine Publikation erstellt Dass es einer Begleitung bzw. Moderation bedarf, um in Workshops oder Events nicht nur zu diskutieren, sondern tatsächlich strukturiert Inhalte zu erarbeiten, ist Euch bekannt. Jedoch steht man bei jedem Format, ob Workshop oder Event, in denen Inhalte und Ergebnisse erzeugt werden, immer wieder vor der Herausforderung: Wie mit den erarbeiteten Ergebnissen umgehen? Diese Herausforderung sind wir im Rahmen des „Zukunftssymposiums SYNCHRONICITY“  in Berlin angegangen, bei dem ich die Veranstalter – Glockenweiß und minigram – beraten und begleitet habe.

Corporate BarCamp Praxistipps

Praxistipps: So werden Corporate Barcamps ein Erfolg

Teil II: Wie organisiere ich ein perfektes Corporate BarCamp? In Teil I seiner Serie über Corporate BarCamps hat unser Gastautor und BarCamp-Experte Moritz Avenarius erläutert, was das Besondere an dieser Form der Unternehmenskonferenz ist. Nun teilt er seine Corporate-BarCamp-Praxistipps und zeigt, was Du konkret brauchst und beachten solltest, damit Dein BarCamp-Event am Ende ein voller Erfolg für alle Beteiligten wird.

Corporate Barcamps

Corporate BarCamp – So geht Unternehmenskonferenz heute

Teil 1: Was macht Corporate BarCamps so besonders? Mit unserem zweiten Gastbeitrag widmen wir uns dem Thema „Neue Veranstaltungsformate für Unternehmenskonferenzen“. Mit Moritz Avenarius haben wir einen Gastautoren gewinnen können, der als selbständiger Moderator seit langem Formate für Großgruppen wie BarCamp oder World Cafe in unternehmerische Kontexte übersetzt. Wir kennen Moritz seit einer gefühlten Ewigkeit hier aus dem Hamburger Betahaus-Kontext. Anfänglich haben Moritz und ich über Tools und Tratsch der Zukunftsforschungsszene geplauscht. In letzter Zeit haben wir dann stärker über Erfahrungen und Tools der Großgruppenmoderation gesprochen. Wir freuen uns sehr, dass Moritz diesen Blog mit einer kleiner Corporate-BarCamp-Gastartikel-Serie bereichert. Vielen Dank, Moritz!

Dr. Maik Bohne, Hamburg Port Authority Dr. Maik Bohne, Hamburg Port Authority Beteiligungsprozesse moderieren

Beteiligungsprozesse moderieren (GASTBEITRAG)

Mit unserem ersten Gastbeitrag widmen wir uns dem Thema „Beteiligungsprozesse moderieren“. Mit Dr. Maik Bohne haben wir auch einen tollen Autor gewinnen können. Maik arbeitet bei der Hamburg Port Authority und hat es mit öffentlich kontrovers diskutierten Fragen zu tun. Seine Themen betreffen immer viele Interessen und Gruppen. Um Themen in solchen schwierigen Situationen voranzubringen, setzt er u.a. auf Beteiligungsverfahren. So war er für das Dialogforum Tideelbe verantwortlich. Ich kenne Maik von gemeinsamen Politikseminaren aus Göttingen. Nach dem Studium haben wir uns eine ganze Weile aus den Augen verloren. Während ich in die Zukunftsforschung eingetaucht bin, hat er promoviert und war für die beteiligungsorientierte Kommunikationsberatung IFOK in Berlin tätig. Erst seit er in Hamburg wohnt, plauschen wir bei Mittagessen auch über Moderationsthemen. Ich freue mich sehr, dass er den ersten Gastbeitrag schreibt und seine Grundsätze für die Moderation von Beteiligungsprozessen mit uns teilt.

Spacebase: Das AirBnB für Meeting-, Training- und Workshop-Locations

Wir stellen hier im Blog ja auch regelmäßig Locations vor, in denen wir schon Workshops durchgeführt haben und die wir spannend finden. Das ist eine Liste, die nur langsam wächst – weil wir erst über eine Location berichten, wenn wir tatsächlich auch dort waren. Eine gute Vorbereitung ist extrem wichtig für einen guten Workshop. Was aber leider oft unterschätzt wird, ist der Raum. Wenn der Ort inspiriert, wenn der Ausblick toll ist, der Raum groß und vielseitig nutzbar ist – dann ist der Grundstein für einen guten Workshop schon gelegt. Umso schöner, dass es mit Spacebase eine Plattform gibt, die sich genau darauf konzentriert: auf die Vermittlung von spannenden und interessanten Räumlichkeiten. Wir haben mit Julian Jost gesprochen, CEO & Co-Founder von Spacebase.

Digitale Workshop-Tools mit Mindflow

Digitale Workshop-Tools? Was Pascal von mindflow empfiehlt.

Als Moderator habe ich eine Liebe für analoge Tools und haptische Materialien. Trotzdem spielen digitale Tools auch für mich eine wichtige Rolle. Von WordPress, Dropbox und Google Docs bis hin zu Office Lens oder  Time-Timer. Im Sommer 2015 habe ich weitere digitale Workshop-Tools gesucht, bin über das Workshop-Blog und dazugehörige Hamburger Startup mindflow gestolpert. Mich hat der gute Content und die schöne Bedienung sofort angesprochen. Pascal nahm auf meine E-Mail direkt Kontakt auf, Michael war auf unserem Workshop-Workshop im September. Seither sind wir im regen Austausch. Auch wenn ich bisher noch keine Gelegenheit hatte, mindflow selbst einzusetzen. Aber das ändert sich hoffentlich bald. 

Wie ein Corporate FabLab bei Airbus die Innovationskultur verändert

Michael Sillus über den ProtoSpace, Innovationskultur und Disruption. Konzerne wie Mittelständler tun sich oft schwer mit Innovationen und Erneuerungen. Das schafft Raum für neue, hungrige Angreifer aus den sprichwörtlichen Garagen. Seit dem Innovator´s Dilemma von Clayton Christensen ist das mehr als bekannt. Umso bemühter sind Konzerne und etablierte Unternehmen, schneller und besser zu lernen, Raum zum Experimentieren zu schaffen und Neues zum Fliegen zu bringen. Allen Ortens sprießen unternehmenseigene Inkubatoren, Accelerator-Programme, Innovation Spaces, Creation Center, FabLabs, Co-Working-Spaces oder Akademien aus dem Boden. Und auch das Stichwort Innovationskultur ist in aller Munde. Im August hatte ich die Gelegenheit, das Corporate FabLab von Airbus zu besuchen und Michael Sillus ein paar Fragen zum ProtoSpace zu stellen.

7 Fragen an: Tina Busch, oose

Tina Busch habe ich vor vielen Jahren kennen gelernt, zu einer Zeit, in der wir beide noch in anderen Leben unterwegs waren: in der Marktforschung. Mittlerweile arbeitet sie bei oose als Trainerin und Prozessbegleiterin. Dort bietet sie unter anderem verschiedene Softskills-Seminare an. Bei Tina habe ich auch den Einführungskurs in die Methode des LEGO® Serious Play® gemacht, über die ich im August hier berichtet habe. Da ich mich mit Softskills bisher nicht so intensiv auseinandergesetzt, interessiert mich besonders dieser Blick auf das Thema Moderation. 1. Stelle Dich und Deine Arbeit bitte kurz vor. Ich arbeite als Trainerin, Prozessbegleiterin und Moderatorin bei der Firma oose Innovative Informatik eG. In erster Linie biete ich zusammen mit anderen KollegInnen aus dem Softskill-Kreis bei oose Seminare und Workshops für MitarbeiterInnen aus dem IT-Kontext an. Der Schwerpunkt liegt vorrangig in der Vermittlung von Kommunikations- und Moderationstechniken, sowie Konfliktlösungs- und Coachingwerkzeugen. Gleichzeitig begleite ich IT-Teams z.B. bei Veränderungsprozessen oder Rollenklärungen. 2. Wann wirst Du als (externe) Moderatorin hinzugezogen? Gerade in Firmen, die agile Arbeitsweisen eingeführt haben, kommt es zu zahlreichen Veränderungen: Mitarbeiter …

Brigitta Nickelsen Komfortzonen

Warum Du komplexe Themen mit Workshops voranbringen kannst

7 Fragen an Brigitta Nickelsen von Radio Bremen. Vor ziemlich genau fünf Jahren haben Brigitta Nickelsen und ich gemeinsam das Metaplan-Qualifizierungsprogramm absolviert und uns kennengelernt. Brigitta war eine der auffälligsten Personen dort und hat einige spannende Cases aus Ihrer Praxis bei Radio Bremen eingebracht. Ein guter Grund also Brigitta im Rahmen unserer Porträt-Reihe zu befragen. Und da es in Bremen viele weitere spannende Leute gibt, werden wir am 19. Januar unseren Workshop-Workshop auf der Bühne der Shakespeare Company wiederholen. Zur Anmeldung geht es hier.