Autor: Jörg Jelden

Großgruppen-Interaktion

Großgruppenmoderation im Abenteuerland

Die Formel Konferenz + Interaktion + Freizeitpark ist eine ziemlich gute Mischung. Diese Erfahrung durften wir im April machen. Im Heidepark Soltau fand der erste Marketingtag des hagebau Fachhandels statt und wir haben dort eine zweieinhalbstündige Großgruppenmoderation und -Interaktion gestaltet. Unsere Kreativinseln fügten sich schön ein in Abenteuerromantik und Tagungsambiente und wurde zu einem Highlight des bisherigen Jahres.

Workshop-Ergebnisse sichern: 9 Foto-Protokoll-Alternativen

In Workshops geht es immer um Ergebnisse. Aber bei Workshops denkt jede und jeder an die teilnehmenden Personen, die Vorbereitung, an Tools oder Locations. Dabei übersieht man leicht, wie wichtig es ist, dass die Workshop-Ergebnisse gut gesichert werden. Der erste Impuls lautet immer: Foto-Protokoll. Dabei gibt es so viel mehr spannende Formen und Medien, Ergebnisse aufzubereiten und weiterzuentwickeln. Aber sie erfordern, Workshops anders zu planen und durchzuführen. Um solche Foto-Protokoll-Alternativen geht es in diesem Artikel.

Virtuelles Whiteboard

Kollaboration am virtuellen Whiteboard mit Mural

Wäre es nicht toll, als Team in einem digitalen Projektraum inhaltlich zu arbeiten? An verschiedenen Orten oder zu unterschiedlichen Zeiten? Wäre es nicht ungeheuer effizient, wenn man statt auf Post-Its schnell und einfach auf virtuellen Haftnotizen schriebe? Und was, wenn man auch Fotos und Videos einbauen könnte und medial angereicherte Inhalte zusammenstellen könnte? All das kann Mural – ein virtuelles Whiteboard-Tool für co-kreative Teams, das wir hin und wieder für die Prozessbegleitung und in Workshops einsetzen. Ach, Mural könnte die Herzen im Sturm erobern, wäre da nicht das unattraktive Preismodell.

Design Fiction

Design Fiction: Wieso man Produkte entwickelt, die keiner kaufen soll

Stell Dir vor, Du liest einen normal anmutenden IKEA-Katalog voller Science-Fiction-Produkte. Oder Du gehst auf eine Messe und an einem Messestand präsentiert ein Unternehmen eine vollkommen neue Lösung, die es (noch) gar nicht gibt. Oder Du besuchst eine Ausstellung, in der nur Prototypen und Objekte ausgestellt sind, die es niemals zu kaufen geben wird. Warum sollte man Dinge konzipieren, die niemals genutzt werden? Das klingt schräg. Ist es auch! Heute geht es um das Thema Design Fiction. Nein, nicht Design Thinking, sondern Design Fiction. Diesen relativ neuen Diskurs-Ansatz möchte ich heute vorstellen.

Futures Framework

Futures Framework

Unser Tool, um Zukunftserwartungen aufzudecken und zu nutzen Zukunft hat mich von jeher fasziniert. Wenn ich mich mit Zukunft beschäftige, wird mir immer bewusst, dass andere Entwürfe möglich sind und wie gestaltbar die Welt doch ist. Spannend finde ich außerdem, dass jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon hat, was Zukunft ist. Manchmal ist sie schwammig und wenig konkret und nur als Gefühl vorhanden. Manchmal gibt es klare Erwartungen, feste Vorsätze und definierte Wege. Als tiefgehendes und schön geschriebenes Buch kann ich dazu „Die Zukunft“ von Sascha Mamczak empfehlen.

Co Moderator Titel

Die verborgenen Seiten des Co-Moderators

Oder: Wie Du den Co-Moderator bestimmt noch nie erlebt hast. „Wieso wollen Sie unseren Workshop unbedingt zu zweit moderieren und wofür brauchen Sie einen Co-Moderator?” Diese Frage begegnet uns häufig. Wir nehmen das mal zum Anlass, die die Rolle des Co-Moderators zu beleuchten. Denn in der Tat ist die „Nummer zwei” ein viel zu wenig beachteter Charakter in Workshops. Ich habe daher einige andere Moderationsexperten um ein Statement zum Thema Co-Moderation gebeten und anschließend vier Rollen der Co-Moderation entwickelt. Zwei davon hast Du vermutlich schon erlebt oder ausgefüllt. Die anderen beiden laborieren eher im Verborgenen und tauchen unerwartet aus dem Off auf.

Corporate BarCamp Praxistipps

Praxistipps: So werden Corporate Barcamps ein Erfolg

Teil II: Wie organisiere ich ein perfektes Corporate BarCamp? In Teil I seiner Serie über Corporate BarCamps hat unser Gastautor und BarCamp-Experte Moritz Avenarius erläutert, was das Besondere an dieser Form der Unternehmenskonferenz ist. Nun teilt er seine Corporate-BarCamp-Praxistipps und zeigt, was Du konkret brauchst und beachten solltest, damit Dein BarCamp-Event am Ende ein voller Erfolg für alle Beteiligten wird.

Corporate Barcamps

Corporate BarCamp – So geht Unternehmenskonferenz heute

Teil 1: Was macht Corporate BarCamps so besonders? Mit unserem zweiten Gastbeitrag widmen wir uns dem Thema „Neue Veranstaltungsformate für Unternehmenskonferenzen“. Mit Moritz Avenarius haben wir einen Gastautoren gewinnen können, der als selbständiger Moderator seit langem Formate für Großgruppen wie BarCamp oder World Cafe in unternehmerische Kontexte übersetzt. Wir kennen Moritz seit einer gefühlten Ewigkeit hier aus dem Hamburger Betahaus-Kontext. Anfänglich haben Moritz und ich über Tools und Tratsch der Zukunftsforschungsszene geplauscht. In letzter Zeit haben wir dann stärker über Erfahrungen und Tools der Großgruppenmoderation gesprochen. Wir freuen uns sehr, dass Moritz diesen Blog mit einer kleiner Corporate-BarCamp-Gastartikel-Serie bereichert. Vielen Dank, Moritz!

Hackday

Hackday: Die Stärke, gemeinsam in kurzer Zeit viel zu schaffen

Kennst Du das? Du hast Deine Alltagsaufgaben und Routinen. Sie ermöglichen es Dir, schnell und effizient Dinge zu erledigen. Leider gibt es immer auch eine ganze Menge Themen, die außerhalb des Routine-Rasters liegen, die permanent wegrutschen, für die einem der Mut oder die Klarheit fehlen. Dabei könnte das neue Blog-Layout, ein besseres Leistungsportfolio, eigene Produkte oder die neue Büro-Gestaltung so nützlich sein – um mal ein paar Beispiele aus unserem eigenen Kontext zu nennen. Genau hier können Hackdays helfen. Unsere Kunden versuchen meist auf zwei Wegen, solche Querschnittsaufgaben zu erledigen: Entweder sie vergeben einen Projektauftrag an eine Person oder Gruppe oder sie beauftragen Dienstleister. Heute möchte ich Dir mit dem Hackday einen anderen Weg vorstellen, den Du vielleicht irgendwie kennst, aber sicher selten in diesem Kontext nutzt. Er hilft Euch als Gruppe, etwas zu (er)schaffen und zu erledigen, stolz auf das Erreichte zu sein und Euch so als Gruppe, Team oder Unternehmen zu stärken. Er bewahrt Dein Team und Dich davor, wie der Hase vor der Schlange in Analyse-Paralyse zu erstarren und Dinge zu Tode zu …