Jahr: 2015

Dirk Bathen, Jörg Jelden und Valentin Heyde

Rückblick nach vorn zum Halbjahres-Geburtstag

Unser Blog hat halbjähriges Jubiläum. Und 2016 steht vor der Tür. Ein guter Anlass für ein Zwischenfazit und etwas Blick voraus. Welche Beiträge wurden am meisten geklickt? Was hat komfortzonen.de mit uns gemacht und was mit unserem Umfeld, unseren Projekten, der Zusammenarbeit. Was kommt bei uns ins Rollen, was wollen wir anpacken und was wünscht Ihr euch eigentlich, werte Lesende?

Wie ein Corporate FabLab bei Airbus die Innovationskultur verändert

Michael Sillus über den ProtoSpace, Innovationskultur und Disruption. Konzerne wie Mittelständler tun sich oft schwer mit Innovationen und Erneuerungen. Das schafft Raum für neue, hungrige Angreifer aus den sprichwörtlichen Garagen. Seit dem Innovator´s Dilemma von Clayton Christensen ist das mehr als bekannt. Umso bemühter sind Konzerne und etablierte Unternehmen, schneller und besser zu lernen, Raum zum Experimentieren zu schaffen und Neues zum Fliegen zu bringen. Allen Ortens sprießen unternehmenseigene Inkubatoren, Accelerator-Programme, Innovation Spaces, Creation Center, FabLabs, Co-Working-Spaces oder Akademien aus dem Boden. Und auch das Stichwort Innovationskultur ist in aller Munde. Im August hatte ich die Gelegenheit, das Corporate FabLab von Airbus zu besuchen und Michael Sillus ein paar Fragen zum ProtoSpace zu stellen.

Meetings, Trainings, Workshops verbessern

Meetings, Trainings und Workshops verbessern?

Vier Ansatzpunkte, um besser zusammenzuarbeiten. Meetings, Trainings und Workshops waren für mich bislang getrennte Welten: Operativ vs. strategisch vs. individuell. Trotzdem hängen diese Sitzungskulturen enger zusammen, als mir das bewusst ist. Ich habe festgestellt, dass sich bei der Gestaltung viel von der einen auf die andere Besprechungsform übertragen lässt. Mit diesem Artikel will ich zunächst die drei Formen auseinanderklamüsern und dann einen explorativen Ausblick geben. Dieser kann Dir helfen, Deine eigenen Meetings, Trainings oder Workshops zu verbessern. Dieser Beitrag ist zudem das Follow-Up zu „Team oder Gruppe?„.

Blackout-Poetry als Workshop-Tool

Ich mache das jetzt seit ein paar Jahren. Wer mich kennt, kommt an den Textverdunkelungen und Ausstreichbildchen nicht vorbei, die ich meinem (digitalen) Netzwerk regelmäßig unter die Augen reibe. Bisher war das Schwarzmalen alter Zeitungsartikel immer eine solitäre Übung. In Workshops habe ich das noch nie eingesetzt. Bis jetzt. Vor zwei Wochen habe ich im Rahmen eines Kongresses eine Blackout-Session mit den Teilnehmenden durchgeführt. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

7 Fragen an: Tina Busch, oose

Tina Busch habe ich vor vielen Jahren kennen gelernt, zu einer Zeit, in der wir beide noch in anderen Leben unterwegs waren: in der Marktforschung. Mittlerweile arbeitet sie bei oose als Trainerin und Prozessbegleiterin. Dort bietet sie unter anderem verschiedene Softskills-Seminare an. Bei Tina habe ich auch den Einführungskurs in die Methode des LEGO® Serious Play® gemacht, über die ich im August hier berichtet habe. Da ich mich mit Softskills bisher nicht so intensiv auseinandergesetzt, interessiert mich besonders dieser Blick auf das Thema Moderation. 1. Stelle Dich und Deine Arbeit bitte kurz vor. Ich arbeite als Trainerin, Prozessbegleiterin und Moderatorin bei der Firma oose Innovative Informatik eG. In erster Linie biete ich zusammen mit anderen KollegInnen aus dem Softskill-Kreis bei oose Seminare und Workshops für MitarbeiterInnen aus dem IT-Kontext an. Der Schwerpunkt liegt vorrangig in der Vermittlung von Kommunikations- und Moderationstechniken, sowie Konfliktlösungs- und Coachingwerkzeugen. Gleichzeitig begleite ich IT-Teams z.B. bei Veränderungsprozessen oder Rollenklärungen. 2. Wann wirst Du als (externe) Moderatorin hinzugezogen? Gerade in Firmen, die agile Arbeitsweisen eingeführt haben, kommt es zu zahlreichen Veränderungen: Mitarbeiter …

Brigitta Nickelsen Komfortzonen

Warum Du komplexe Themen mit Workshops voranbringen kannst

7 Fragen an Brigitta Nickelsen von Radio Bremen. Vor ziemlich genau fünf Jahren haben Brigitta Nickelsen und ich gemeinsam das Metaplan-Qualifizierungsprogramm absolviert und uns kennengelernt. Brigitta war eine der auffälligsten Personen dort und hat einige spannende Cases aus Ihrer Praxis bei Radio Bremen eingebracht. Ein guter Grund also Brigitta im Rahmen unserer Porträt-Reihe zu befragen. Und da es in Bremen viele weitere spannende Leute gibt, werden wir am 19. Januar unseren Workshop-Workshop auf der Bühne der Shakespeare Company wiederholen. Zur Anmeldung geht es hier.

Raus aus der Komfortzone – aber wohin dann?

Von Komfortzonen ist immer dann die Rede, wenn es darum geht, sie zu verlassen. Über den Tellerrand blicken, über seinen Schatten springen, an die Grenzen gehen – und darüber hinaus. Es wird immer nur ein „raus“ gefordert, aber niemand kann so richtig sagen, wohin eigentlich, wie weit raus man gehen darf oder was das für Konsequenzen mit sich bringt. Mindestens so schlecht, wie in der routiniert-kuscheligen Wohlfühlzone zu verharren, ist, sich zu schnell zu weit aus ihr hinauszuwagen. Im Sport gilt: Wer seine Muskeln überdehnt, verletzt sich. Und wer in Organisationen zu schnell zu viel will, erntet Frustration, Panik, Widerstände. Ein Plädoyer für kleine Schritte und gesunden Pragmatismus.

Tic-Tac-Toe Workshop-Tool

Tic-Tac-Toe: Vom Schüler-Zeitvertreib zum Workshop-Tool

Käsekästchen? Schiffe versenken? Hangman? Ich erinnere mich an einige Spiele, die wir in der Schule immer mal wieder spielten. Manchmal in verregneten Pausen, aber eher mitten im Unterricht. Gemeinsam war ihnen das benötigte Material. Papier, kariert oder egal, und zwei Stifte, verschiedenfarbig oder egal. Sie waren allesamt einfach und schnell zu begreifen. Es freut mich sehr, dass nach Jörgs Workshop-Interpretation des “Bullshit-Hangman” nun bereits der zweite dieser Stiftpapierspieleklassiker den Sprung in meine Workshop-Toolbox geschafft hat: Tic-Tac-Toe!

Business-Impro Übung Ho Chi Ha

Wie Du Deinen Workshop zum Impro-Schlachtfeld machst und dabei gute Laune erzeugst

Nur selten sind Workshops Spaßveranstaltungen und Ringelpietz-mit-Anfassen. Sie sind Arenen von Klärungs- und Entscheidungsprozessen. Um Themen und Teilnehmer beweglich zu halten, baue ich von Zeit zu Zeit auflockernde Einheiten ein. Bei einer dieser Lockerungsübungen simulieren wir einen Schwertkampf. Wer unterliegt, stellt die eigene Ehre durch ein theatralisches Ableben wieder her. In diesem Artikel  möchte ich zeigen, wie man Improvisationstheater in Workshops nutzen kann. Du findest hier drei Business-Impro Übungen